Die Gastgeber begannen mit dieser Aufstellung: Das Tor hütete Nebojsa Simic, der nach 40 Minuten von Pawel Krawczyk abgelöst wurde. Die Außen besetzten Florian Dorsten und Dimitri Ignatow, den Rückraum bildeten Reynir Thor Stefansson, Olle Forsell Schefvert und Nikolaj Enderleit, und am Kreis agierte Ruben Marchan.
Bester MT-Werfer war Drosten mit sieben Treffern, davon fünf von der Siebenmeterlinie. Der Linksaußen sprach im Anschluss von einem guten Test auf hohem Level: „Das Spiel war körperbetont, viel Kampf, es war eine sehr gute Vorbereitung für den Liga-Auftakt.“ Vor allem sei es darum gegangen, gut reinzukommen und gut zusammenzuspielen.
Vom Anwurf weg entwickelte sich ein ausgeglichenes Duell, beide Abwehrreihen schenkten sich nichts. Bis zum 5:5 durch Forsell Schefvert (7. Minute) ging es auf der Anzeigetafel hin und her. In der Folge erarbeiten sich die Gäste leichte Vorteile und lagen stets mit zwei oder drei Toren in Führung. Bis in die zweite Hälfte lief die MT einem Rückstand hinterher, ehe Krawczyk ins verwaiste Eisenacher Tor zum 22:22 traf (48.).
Danach kippte die Partie zugunsten der Hausherren. Kapitän Timo Kastening schloss einen Tempogegenstoß nach einem langen Zuspiel von Forsell Schefvert zum 28:26 ab (58.), Bruno Eickhoff legte direkt nach, und den Schlusspunkt setzte Vlad Kulesh mit seinem sechsten Treffer zum 30:27-Endstand.
MT-Tore: Drosten 7/5, Kulesh 6, Enderleit 4, Kristopans 3, Ignatow 2, Eickhoff 2, Kastening 2, Marchan 1, Stefansson 1, Forsell Schefvert 1, Krawczyk 1.
