Ein solches Programm würde nicht allein dem Klimaschutz dienen, sondern auch das Sozialsystem, die Krisenresilienz und die deutsche Wirtschaft stärken. In dem Schreiben appelliert der Verband – ebenso wie die BAGFW – an die Entscheidungsträger und politischen Einflussnehmer, das Sondervermögen für Infrastruktur und Klimaneutralität oder den Klimatransformationsfonds zu nutzen, um notwendige Sanierungen in den Einrichtungen der Freien Wohlfahrtspflege möglich zu machen. „Die Freie Wohlfahrtspflege kann mit ihren zahlreichen Einrichtungen einen hohen Beitrag zum Klimaschutz leisten, wenn denn die energetische Sanierung dieser finanziell möglich ist. Leider fehlt es hier häufig an den nötigen Mitteln. Auch das Thema Klimaanpassung ist ein wichtiges für uns, da wir unser Klientel schützen müssen“, sagt Diözesan-Caritasdirektor Dr. Markus Juch. Mehr als 100.000 Immobilien unterhält die Freie Wohlfahrtspflege in ganz Deutschland und hat damit immensens Potenzial, um zur Erreichung der Klimaschutzziele beizutragen. Eine Sanierung der Sozialimmobillien bietet Einsparpotenziale von mindestens vier Millionen Tonnen Kohlenstoffdioxid pro Jahr.
