Eigentlich war für Donnerstag noch einmal Schnee angekündigt. Doch nach aktueller Einschätzung des Deutschen Wetterdienstes wird die Region davon nur am Rande betroffen sein. „Osthessen ist bei dem Schnee eher weniger dabei, es werden höchstens ein paar Flocken sein“, so Hafenrichter. Die entscheidende Wettergrenze verlaufe etwas nördlicher, nur in höheren Lagen könnte sich kurzzeitig eine dünne Schneedecke bilden. „Höchstens in der Rhön sind zwei bis drei Zentimeter möglich, sonst müsste sich das ganze Wettergeschehen noch einmal deutlich verschieben – danach sieht es im Moment aber nicht aus“, so die Meteorologin. Ursprünglich sei das Schneefeld sogar weiter südlich berechnet worden, habe sich dann aber erneut verlagert. Für die tieferen Lagen bedeutet das: „Im Flachland wird es bei sehr geringen Mengen bleiben.“ Selbst in Richtung Mittelgebirge rechnet Hafenrichter nur mit wenig Neuschnee: „Vielleicht ein bis zwei Zentimeter, je näher es Richtung Rhön geht – also nicht allzu viel.“
Die Temperaturen bleiben in den kommenden beiden Tagen dennoch winterlich kühl. „Donnerstag und Freitag liegen die Temperaturen nur knapp über dem Gefrierpunkt. Am Donnerstag bewegen wir uns knapp über null Grad, am Freitag werden maximal ein bis zwei Grad erreicht“, erklärt Hafenrichter. In der Nacht auf Freitag müsse zudem noch einmal mit Frost gerechnet werden.
Ab dem Wochenende dreht sich das Bild jedoch deutlich. Dann setzt sich mildere, aber auch feuchtere Luft durch. „Richtung Wochenende wird es regnerisch, aber mild“, sagt die DWD-Meteorologin. Für Samstag prognostiziert sie Temperaturen zwischen acht und zehn Grad, am Sonntag könnten es sogar bis zu 13 Grad werden. „Trotzdem bleibt es nass“, betont Hafenrichter.
