„Haben Sie Streunerkatzen in Ihrer Umgebung? Dann melden Sie sie bitte bis zum 15. Februar bei dem für sie zuständigen Tierschutzverein (siehe Foto)“, rufen die Organisatoren auf. Streunerkatzen stammen meist von nicht kastrierten Hauskatzen ab. Sie kämpfen täglich mit Hunger, Krankheiten und Parasiten. Viele von ihnen erleben nicht einmal ihr erstes Lebensjahr: ein kurzes Leben voller Leid. Ein Beispiel: Marty. Marty wurde als junger Kater auf der Straße gefunden mit schweren Brüchen, die schon lange unbehandelt waren. Einen Bruch konnte noch korrigiert werden, der andere nicht mehr. Wie lange er Schmerzen hatte und kaum Nahrung fand, zeigte sein viel zu niedriges Gewicht. Besonders junge Katzen haben auf der Straße kaum eine Chance. Unkastrierte Katzen vermehren sich unkontrolliert. Aus nur einem Katzenpaar können innerhalb von fünf Jahren über 12.000 Katzen entstehen. Jede einzelne Kastration verhindert unermessliches Tierleid, so die Organisatoren. Für Tierärzte/innen ist die Kastration ein Routineeingriff- für die Katzen bedeutet sie ein gesünderes, sicheres Leben.
