Weltweite Standards „Made in Fulda“
Chronisch entzündliche Darmerkrankungen wie die Colitis ulcerosa sind für Betroffene oft mit einer hohen Belastung im Alltag verbunden und können zu gravierenden Komplikationen führen. Umso wichtiger ist eine konsequente Behandlung, die auf den allerneuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen basiert. Prof. Dr. Carsten Schmidt, Direktor der Medizinischen Klinik II am Klinikum Fulda, hat in den letzten Monaten an den neuen globalen Leitlinien mitgearbeitet. „Diese neuen Empfehlungen sind so etwas wie ein Fahrplan für Ärzte weltweit“, erklärt Prof. Dr. Schmidt. „Dass wir dieses Wissen direkt hier in Fulda in die tägliche Praxis umsetzen können, ist ein enormer Vorteil für unsere Patienten.“
Individuelle Betreuung durch die ASV: Den Menschen im Blick
Passend zu den neuen medizinischen Standards baut das Klinikum Fulda sein spezielles Behandlungsangebot, die sogenannte Ambulante Spezialfachärztliche Versorgung (ASV), weiter aus. Das Ziel: Patienten mit Morbus Crohn oder Colitis ulcerosa sollen sich nicht im Medizin-Dschungel verlieren, sondern eine feste Anlaufstelle haben.
„Wir wissen, dass eine chronische Erkrankung mehr braucht als nur ein Rezept“, betont Prof. Dr. Schmidt. „Im Rahmen der ASV arbeiten Spezialisten verschiedener Fachrichtungen Hand in Hand. Wir möchten die Betreuung in Fulda konsequent erweitern, damit unsere Patienten Zugang zu modernsten Medikamenten und Therapien haben, ohne dafür weit reisen zu müssen. Die individuelle Betreuung der Patienten ist für uns dabei von höchster Bedeutung.“
Was bedeutet das konkret für die Patienten?
Expertise auf Weltniveau: Behandlung nach den aktuellsten internationalen Leitlinien direkt vor Ort.
Alles aus einer Hand: Engmaschige Betreuung durch ein Team aus erfahrenen Fachärzten.
Mehr Lebensqualität: Schnellerer Zugang zu neuen Therapieformen, die den Alltag mit der Erkrankung erleichtern.
Das Team der Medizinischen Klinik II lädt Betroffene und Angehörige dazu ein, das erweiterte Angebot der ASV zu nutzen. „Wir möchten den Patienten ein Stück Lebensqualität zurückgeben“, so Schmidt abschließend.
