Frauen-Landesliga: USC Gießen II – SG Johannesberg 0:3 (14:25, 18:25, 16:25)
Mit dem 3:0-Auswärtserfolg gegen den USC Gießen II hat sich die SG Johannesberg ihre Chancen auf die Meisterschaft erhalten. Trotz eines kleinen Mannschaftskaders gelang es gerade in der Aufschlagannahme und der Verteidigung nahezu fehlerfrei zu spielen und so den eigenen Angriff effektiv in Szene zu setzen. All das konnte die SGJ von Anfang an umsetzen und überrollte die Gastgeberinnen im ersten Satz regelrecht. Im zweiten Satz festigte sich zunächst einmal der Widerstand des USC und über weite Strecken sahen die Zuschauer eine ausgeglichene Partie, in der sich kein Team entscheidend absetzen konnte. Doch in der Schlussphase konnte die SGJ ihre mannschaftliche Geschlossenheit wieder zur Geltung bringen und mit einem Sieben-Punkte-Lauf auf 25:18 stellen.
Auch im dritten Satz waren die Gastgeberinnen zunächst ein gleichwertiger Gegner, doch bereits im ersten Satzdrittel konnte sich die SGJ eine Führung erkämpfen und diese dann Punkt um Punkt ausbauen. Mit zwei Serien von jeweils vier Punkten gelang dann der entscheidende Lauf, den Gießen nicht mehr kontern konnte. Mit der gezeigten Teamleistung kann Coach Dimovski sehr zufrieden sein, zeigt sich doch, dass das Team auch mit kleinem Kades sehr schlagkräftig ist. Bis zum vorentscheidenden Heimspieltag am 7. März ist jetzt Zeit, diese Leistung zu stabilisieren. Im Spitzenspiel gegen die SF BlauGelb Marburg fällt dann die Vorentscheidung um die Meisterschaft in der Frauen-Landesliga Nord.
Johannesberg: A. Breunung, L. Drexler, A. Grobauer, M. Lundius, J. Schawag, T. Schuhmann, K. Schuchert, H. Wilhelm.
Frauen-Bezirksoberliga: SG Johannesberg II – TSV Hilders 1:3 (16:25, 18:25, 25:21, 13:25)
Trotz einer Vielzahl von gesundheitlich angeschlagenen Spielerinnen und daraus resultierendem Trainingsrückstand war die Niederlage aus SGJ-Sicht gegen den Tabellenführer aus der Rhön vermeidbar, weil selbstverschuldet. Zu zaghaft und ohne Selbstvertrauen in der Annahme und Feldverteidigung agierte die SG gegen einen keinesfalls zwingend auftretenden Gast.
Nach einem ausgeglichenen Beginn zeigte sich dieses Manko ab der Satzmitte. Nahezu ohne Gegenwehr konnte Hilders von 13:13 auf 25:16 davonziehen. Das gleiche Bild sahen die Zuschauer im 2. Satz. Jedes Johannesberger Aufbäumen war gefolgt von einer Fehlerserie. Allerdings war der Wille zum Kampf jetzt deutlicher zu erkennen. Dennoch, auch dieser Satz ging mit 25:18 an die Gäste.
Im dritten Satz konnte man dann erahnen, zu was die SGJ II in der Lage ist. Endlich gelang es, über gute Verteidigung auch den eigenen Angriff ins Spiel zu bringen und die Gäste zu Fehlern zu zwingen. Mit 25:21 gelang der Anschluss. Der vierte Satz begann dann auch hoffnungsvoll, denn die SGJ konnte ihr Spiel stabil halten. Leider gelang das aber nur im ersten Satzdrittel. Durch eine Serie von Annahmefehlern verunsicherte sich das Team der SGJ selbst und verschenkte damit in wenigen Minuten einen möglichen Erfolg.
Frauen-Bezirksliga: SG Johannesberg II – VC Blockfrei Hofgeismar 3:1 (25:21, 25:8, 22:25, 25:13)
Im zweiten Bezirksliga-Spiel des Tages gegen Hofgeismar bekamen die Zuschauer dann nach etwas Anlauf die Johannesberger Mannschaft zu sehen, die man im ersten Spiel zu sehen gehofft hatte. Zwar konnten mit Jana Bott und Amelie Raczing zwei Stammspielerinnen aus familiären Gründen nicht weiterspielen, allerdings zeigten Sina Leis und Anna Sophia Röhrig, dass sie solche Ausfälle ohne jeglichen Qualitätsverlust ersetzen können. Der Beginn allerdings erinnerte an das Spiel gegen Hilders, als sich insbesondere in der Annahme deutliche Unsicherheiten bemerkbar machten. Doch bereits nach kurzer Zeit waren diese abgestellt und jetzt kam das Johannesberger Spiel ins laufen. Die anfängliche Gästeführung wurde egalisiert und Spielzug um Spielzug holte sich die SGJ ihre gewohnte Sicherheit zurück. So konnte ein am Ende ungefährdeter 25:21 – Satzgewinn erzielt werden.
Der zweite Satz war dann eine schnelle Angelegenheit. Durch hohen Aufschlagdruck wurden die Gäste regelrecht demontiert. Beim 25:8 war Hofgeismar chancenlos. Hier gelang Sina Leis eine Aufschlagserie, in der sie zwölf Punkte erzielte oder vorbereitete. Den dritten Satz schenkte die SGJ dann an die Gäste, als wieder inkonsequent gespielt wurde. Immer wieder wurden Führungen verspielt, so dass Hofgeismar mit 25:22 der Anschluss gelang. Dadurch geweckt, agierte das Team der SG Johannesberg in der Folge wieder konsequent und holte sich den Sieg mit 25:13.
Johannesberg II: F. Bartsch, S. Born, J. Bott, S. Dimovska, A. Haller, S. Leis, A. Raczing, A. Röhrig, G. Schätzmüller, F. Schütz.
Frauen-Kreisliga: Hünfelder SV – SG Johannesberg III 0:3 (13:25, 22:25, 24:26)
Weiterhin das einzig ungeschlagene Team bleibt die dritte Mannschaft der SG Johannesberg, auch nach dem Rückspiel beim Hünfelder SV. Der Erfolg fiel zwar in Satz 2 und 3 enger aus, als nötig, was allerdings daran lag, dass Zuspielerin Yaren Demirtas nicht spielen konnte. Sie war als Schiedsrichterin mit der 4. Mannschaft in Lauterbach mitgereist und kam dann zu spät zum Spiel.
Dennoch war die SGJ den Gastgeberinnen in allen Belangen deutlich überlegen und konnte, wann immer nötig, diese Überlegenheit auch abrufen.
Im ersten Satz konnte die SGJ ihre Überlegenheit auch sichtbar machen. Das 25:13 hatte kaum Schönheitsfehler. Danach allerdings kehrte auf Johannesberger Seite etwas der Schlendrian ein. Gerade in der Verteidigung wurde zu passiv agiert und so dem keineswegs zwingenden Hünfelder Angriff Punktgewinne ermöglicht. Dennoch schien bei 24:18 alles gelaufen. Doch jetzt war es der Angriff der SGJ, der Fehler um Fehler produzierte und die Gastgeberinnen bis auf 22:24 herankommen ließ, ehe es dann endlich gelang, den Satzgewinn zu erzielen.
Auch im dritten Satz war die Leistung der SGJ Schwankungen unterworfen. Nach ausgeglichenem Spielverlauf verletzte sich Diagonaspielerin Eva Mihm bei einem Angriff am Sprunggelenk. In der Folge agierte die SGJ zunächst gehemmt, konnte aber die Hünfelder Führung nicht nur ausgleichen, sondern hatte bei 23:16 den vermeintlich sicheren Sieg in der Tasche. Doch mit einem erneut nachlässigen Verteidigungs- und Angriffsspiel kam Hünfeld bis auf 24:24 heran, ehe dann mit einem konsequent vorgetragenen Angriff die Entscheidung fiel.
Johannesberg III: S. Bergmann, L. Born, C. Feuerstein, L. Frischkorn, E. Mihm, E. Rützel,
L. Simmchen, M. Tsamaltoupis, N. Zimmermann.
Frauen-Kreisklasse: TV Lauterbach – SG Johannesberg IV 3:0 (25:8, 25:15, 25:11)
Einen schweren Stand hatte das nochmal verjüngte Team der SGJ4 erneut gegen die deutlich älteren und eingespielten Spielerinnen des TV Lauterbach. Krankheitsbedingte Ausfälle reduzierten den SGJ-Kader auf nur sieben Spielerinnen. Dabei kamen mit Samiya Melliani, Nelli Tretropp und Mia Vultetic gleich drei Spielerinnen zu ihrem ersten Einsatz auf dem Großfeld. Um diese Unerfahrenheit etwas zu mildern, half die eigentlich nur als Schiedsrichterin mitgereiste Yaren Demirtas im Zuspiel aus.
Doch das junge Team, bei dem nur zwei Spielerinnen über etwas mehr Spielerfahrung verfügen, schlug sich tapfer. Zwar wurde der erste Satz benötigt, um sich zu finden und das Ergebnis war mit 8:25 auch mehr als deutlich, doch bereits den zweiten Satz konnte man über weite Strecken ausgeglichen gestalten und konnte mit 15:25 ein achtbares Ergebnis erzielen. Leider fiel das Team im dritten Satz dann wieder etwas auseinander und verlor Linie, Satz und auch das Spiel mit 11:25. Dennoch hatten alle Spaß am Spiel und haben viel gelernt, was besonders für die Jüngsten das Wichtigste ist.
Johannesberg IV: Y. Dermirtas, L. Höland, S. Melliani, E. Pail, M. Pesa, N. Tretropp, M. Vuletic.
