Mit neugierigen Fragen und Entdeckergeister erlebten insgesamt 23 junge Besucherinnen und Besucher der Kinderuni, was wirklich hinter den Toren einer großen Feuerwache passiert. Melanie Medler, Stadtjugendfeuerwehrwartin, erläuterte, dass die Feuerwehr ein sehr breites Einsatzspektrum hat und unter anderem bei Unwettern, Verkehrsunfällen sowie zahlreichen weiteren Notsituationen im Einsatz ist. Dafür brauchen die Einsatzkräfte nicht nur Mut und Teamgeist, sondern auch spannende Technik und richtig starkes Werkzeug. „Es ist wichtig das die Kinder-Akademie da ist, damit die Kinder sehen das es noch andere Technik bei der Feuerwehr zum Einsatz kommen“, sagte Medler.
Während ihrem Besuch hatten die Kinder die Möglichkeit, die bei solchen Einsätzen verwendeten technischen Geräte kennenzulernen. An verschiedenen Stationen konnten sie die Einsatzfahrzeuge aus nächster Nähe betrachten und an Modellen das Verhältnis von Kraft und Masse beim Ziehen schwerer Lasten erproben. Anfassen, ausprobieren und staunen war ausdrücklich erlaubt.
„Feuerwehr heißt nicht nur Feuer löschen - sondern bedeutet auch Teamarbeit, das komplexe Verstehen von Technik und die Bereitschaft Verantwortung zu übernehmen. Die Kinderuniversität verbindet MINT-Förderung mit gelebtem Gemeinsinn und ist ein starkes Beispiel dafür, wie praxisnahe MINT-Förderung gelingen kann", so Silvia Brünnel, Geschäftsführerin der Kinder-Akademie.
