Für die FDP Flieden ist die Reihenfolge klar: Zuerst müssen bestehende Gebäude und Infrastruktur saniert und erhalten werden, bevor über neue Großprojekte wie den Bau einer 10 Millionen Euro teuren Veranstaltungshalle beschlossen wird. „Der TV Flieden hat mit seiner Stellungnahme gezeigt, dass es einen verantwortungsvollen und wirtschaftlich vernünftigen Weg gibt. Die Sanierung der bestehenden Halle ist sozial sinnvoll, finanziell tragfähig und langfristig die bessere Lösung für Flieden“, erklärt der FDP-Gemeindevertreter Mario Klotzsche.
In Zeiten knapper kommunaler Haushalte sei es politisch nicht vertretbar, neue Großprojekte zu planen, während bestehende Gebäude einen erheblichen Sanierungsbedarf aufweisen.„Die Gemeinde kann nicht alles gleichzeitig finanzieren. Wer heute über eine neue Veranstaltungshalle spricht, muss erklären, warum andere notwendige Sanierungen warten sollen. Diese Prioritätensetzung halten wir für falsch“, so Klotzsche weiter. „Substanz vor Prestige. Das muss ein Grundsatz sein.“
Auch Daniel Reith, Vorsitzender der FDP Flieden, unterstreicht die Position seiner Partei: „Der Beitrag des TV Flieden macht deutlich, dass Sanierung und gemeinsame Nutzung der Halle keine Notlösung sind, sondern eine echte Zukunftsstrategie. Bevor über Neubauten im Millionenbereich gesprochen wird, müssen wir prüfen, was sinnvoll, bezahlbar und für Vereine und Bürger wirklich notwendig ist.“
Die FDP Flieden betont, dass neben der TV-Halle weitere Sanierungen dringend notwendig sind. Dazu gehört das Stadiongebäude, das Gebäude des Freibades und Sportstätten und Vereinshäuser in Gemeindebesitz.
