Von zwei Startpunkten aus machten sich die Demonstrierenden auf den Weg zum Universitätsplatz. Aus der Frankfurter Straße kamen etwa 40 Personen, während aus der Robert-Kircher-Straße rund 200 Menschen zum Treffpunkt zogen. Friedlich, begleitet von Musik und Gesang, liefen die Gruppen durch die Straßen. Der Tenor der Veranstaltung: „Aktuelle internationale Entwicklungen zeigen, wie verletzlich demokratische Strukturen sein können und dass Demokratie keine Selbstverständlichkeit ist, sondern vom Engagement der Bürger lebt.“
Am Universitätsplatz vereinten sich beide Gruppen für die Kundgebung. Es folgten Reden von einigen Vertretern der beteiligten Gruppierungen. Ivona Gebala von der Katholischen Akademie im Bistumk Fulda erklärte: „Dass wir heute diesen Sternmarsch organisiert haben, zeigt, dass wir nicht abwarten – wir gestalten mit!“ Eva Rausch von „Omas for Future“ erklärte, was für sie Demokratie bedeutet. „Für uns bedeutet Demokratie Menschenschutz, Mitgestaltung und Zukunftssicherheit.“ Weitere Rednerinnen und Redner waren Narges Sarjoughian, eine iranische Frauenrechtsaktivistin, die verdeutlichte, dass Demokratie nicht selbstverständlich sei, Karola Günther vom „Paritätischen Hessen“ sowie David Kreß von der Organisation „Fulda stellt sich quer“. Begleitet wurde die Demo am Abend von den Ordnungskräften.
