Im Jahr 2024 hatte die Stadt öffentlich gemacht, dass sie das Gelände der ehemalgien Rhönmöbelfabrik gekauft habe. Verschiedene Eigentümer hatten in den Jahren zuvor ihre Pläne – zum Beispiel die Schaffung von Wohnraum oder den Bau eines Seniorenheims – rund um die denkmalgeschützten noch vorhandenen Gebäude und Gebäudeteile nicht umsetzen können. „Die Überreste der großen Fabrikationshalle (verbliebene Hallenwand) sollen in einen Neubau einer Kindertagesstätte integriert werden, ebenso die angrenzende, fast vollständig erhaltene kleinere Halle“, erläuterte Schreiner den Stadtverordneten. Für die angrenzende Villa gebe es noch kein finales Nutzungskonzept, dieses Gebäude soll zunächst instandgesetzt werden. Der Großteil des nicht bebauten Grundstücks soll der Kindertagesstätte als Außenspiel- und Erschließungsfläche dienen.
„Die noch verbliebenen Außenwände der großen Halle sind seit Jahren nach innen mit einer Holzkonstruktion abgestützt, die Fenster werden durch eine Holzplattenbekleidung geschützt und die Mauerkronen sind abgedeckt“, schilderte Schreiner: „All diese Maßnahmen führen dazu, dass die Wand erhalten und standhaft bleibt.“ Die Stützkonstruktion der Wand sei mittlerweile durch ein Fachbüro überprüft worden und es seien aufgrund von kleineren Mängeln an der Holzkonstruktion der Abstützung Ausbesserungsarbeiten im Jahr 2025 durchgeführt worden. „Die verbliebene Außenwand kann somit weiterhin tragende Funktionen übernehmen“, so Schreiner: „Sie wird Bestandteil der Kita-Neuplanung sein und wird einen Großteil der Außenwand der neu zu errichtenden Kubatur bilden.“
Was wird aus ehemaliger Rhönmöbelfabrik? - Stadt liegt kein Konzept vor
Stadt kauft alte Rhönmöbelfabrik – Nutzung offen – Kita möglich
