Das Thema Gewalt unter der Geburt hat in den vergangenen Jahren an Brisanz gewonnen. Etwa 20 Prozent aller Geburten werden von Frauen traumatisch erlebt. Gewalt kann körperlich sein, sie umfasst aber auch verbale und psychische Aspekte. Überwältigende oder (re-)traumatisierende Erlebnisse für die Frauen können also neben unnötig schmerzhaften Interventionen auch Bevormundung, mangelnde Empathie und die Auswirkungen fehlender Kommunikation sein. Ursachen hierfür sind häufig Personalmangel und Zeitdruck.
Ziel des Fachtags ist es, Ansätze und Wege zu finden, um Gewalt in der Schwangerschaft, bei der Geburt und im Wochenbett zu erkennen, zu verhindern und dadurch Betroffenen zu helfen. Das Programm des Fachtags finden Interessierte auf www.landkreis-fulda.de im Bereich „Gesundheit“ unter der Rubrik „Aktuelles“.
Anmeldungen zum Fachtag sind bis zum 11. März per E-Mail möglich: sozpsychdienst@landkreis-fulda.de. Die Anmeldung wird per E-Mail bestätigt. Die Teilnahme am Fachtag ist kostenfrei.
