Lokales FD 25.02.2026

Demo „FD – Für Demokratie“ am Freitag in Fulda geplant

Fulda (pm/sim) – Ein breites Bündnis zivilgesellschaftlicher Organisationen ruft für Freitag zu einer Demonstration mit anschließender Kundgebung in der Innenstadt auf. Unter dem Motto „FD – Für Demokratie“ wollen die Initiatoren ein Zeichen für demokratische Werte, gesellschaftlichen Zusammenhalt und die Würde des Menschen setzen.

Symbolfoto: Justin Klenner.

Nach Angaben der Veranstalter sollen aktuelle internationale Entwicklungen zeigen, wie verletzlich demokratische Strukturen sein können. Wenn rechtsstaatliche Prinzipien, Gewaltenteilung, freie Medien oder der Schutz von Minderheiten unter Druck geraten, werde deutlich, dass Demokratie keine Selbstverständlichkeit sei, sondern vom Engagement der Bürgerinnen und Bürger lebe.

„Wir wollen nicht abwarten, sondern Haltung zeigen – sachlich, engagiert und konstruktiv“, erklären die Initiatorinnen und Initiatoren. Im Mittelpunkt der Veranstaltung stünden Freiheit, Beteiligung, Solidarität und Vielfalt.

Zwei Demonstrationszüge durch die Stadt

Die Demonstration beginnt am Freitag um 18 Uhr zeitgleich an zwei Orten in der Stadt:

an der AWO in der Frankfurter Straße

am „Wohnzimmer“ in der Robert-Kircher-Straße

Von dort aus ziehen die Teilnehmer zum Universitätsplatz. Dort beginnt um 19 Uhr die zentrale Kundgebung.

Breites Bündnis beteiligt

Zu dem Bündnis gehören nach Angaben der Organisatoren unter anderem der AWO-Kreisverband Fulda, Der Paritätische Osthessen, die Katholische Akademie des Bistums Fulda, der ADFC Fulda, Welcome In! Fulda, Pulse of Europe Fulda, die Katholische Arbeitnehmerbewegung, „Fulda stellt sich quer“, das Kulturzentrum Kreuz, Omas gegen Rechts Fulda sowie weitere Initiativen und Vereine. Weitere Organisationen oder Einzelpersonen können sich noch beteiligen oder Redebeiträge anmelden.

Vertreter politischer Parteien seien bei der Veranstaltung willkommen, erklären die Veranstalter. Redebeiträge von amtierenden oder kandidierenden Politikerinnen und Politikern seien jedoch nicht vorgesehen. Auch Nationalflaggen sowie beleidigende oder diskriminierende Inhalte seien nicht erwünscht.