Lokales FD 13.02.2026

CDU-Fraktion Fulda: Stadtentwicklung bis 2034 strategisch aufgestellt

Fulda (pm/sim) – Die CDU-Stadtverordnetenfraktion Fulda begrüßt den Entwurf des Integrierten Städtebaulichen Entwicklungskonzepts (ISEK) für das Südend im Rahmen des Städtebauförderprogramms „Sozialer Zusammenhalt“. Gleichzeitig wird die Anpassung der Fördergebietsgrenzen im Programm „Wachstum und nachhaltige Erneuerung – Westpark und neue Grünstrukturen“ positiv bewertet.

Michael Ruppel. Foto: Stefan Krug

Mit dem Beschluss der Fachausschüsse und der Stadtverordnetenversammlung wird die Grundlage für eine nachhaltige und ganzheitliche Entwicklung des Südends geschaffen. Der ISEK-Entwurf erfüllt die formalen und inhaltlichen Anforderungen des Landes Hessen vollständig und bildet die Basis für die Umsetzung der Maßnahmen bis 2034.

„Das ISEK ist kein theoretisches Papier, sondern ein konkreter Fahrplan für die Stadtteilentwicklung im Südend“, betont Michael Ruppel, Vorsitzender des CDU-Arbeitskreises Bauwesen, Klimaschutz und Stadtplanung. „Besonders wichtig ist uns, dass städtebauliche Qualität, Klimaschutz, Mobilität und soziale Aspekte gemeinsam gedacht werden. Nur so entsteht ein lebenswerter Stadtteil mit Zukunft.“

Die Erstellung erfolgte durch das Büro UmbauStadt gemeinsam mit der emirica ag und wurde von einem intensiven Beteiligungsprozess begleitet. Bürgerbeteiligung, Experteninterviews sowie der Austausch mit Verwaltung, Dezernenten und dem Fördergebietsmanagement stellen sicher, dass die Bedarfe vor Ort umfassend berücksichtigt wurden.

Aus einer interdisziplinären Analyse und einer SWOT-Untersuchung wurden über 45 mögliche Einzelmaßnahmen in zehn landesweit definierten Handlungsfeldern abgeleitet – von Wohnen, Wohnumfeld und sozialer Infrastruktur über Teilnahme und Teilhabe bis hin zu Klimaanpassung, nachhaltiger Mobilität und lokaler Ökonomie.

„Gerade für Familien, Kinder, Jugendliche und ältere Menschen bietet das ISEK eine große Chance, das nachbarschaftliche Zusammenleben zu stärken“, erklärt Dorothee Hauck-Hiersch, Vorsitzende des CDU-Arbeitskreises Soziales, Familie und Jugend. „Die Verbindung von baulichen Maßnahmen mit sozialer Stadtteilarbeit ist entscheidend, um echte Teilhabe und Identifikation zu ermöglichen.“

Mit der förmlichen Festlegung des Südends als Maßnahmengebiet wird die Fördergebietskulisse rechtlich abgesichert. Gleichzeitig wird die Fördergebietsgrenze „Westpark und neue Grünstrukturen“ im bislang ungenutzten Überschneidungsbereich angepasst. Diese klare Abgrenzung schafft Planungssicherheit und ermöglicht eine zielgerichtete Mittelverwendung.

Das erwartete Gesamtfördervolumen liegt bei rund 15 Millionen Euro bei einer Förderquote von zwei Dritteln. Die CDU-Fraktion weist darauf hin, dass die tatsächliche Mittelbewilligung jährlich über Förderanträge und Zuwendungsbescheide erfolgt und den jeweiligen Haushaltsbeschlüssen unterliegt.

„Mit dem ISEK stellen wir sicher, dass zukünftige Förderanträge inhaltlich fundiert und förderfähig sind“, so Ruppel. „Die Zustimmung zum Entwurf ist daher ein wichtiger Schritt, um die Entwicklung des Südends langfristig und verantwortungsvoll zu gestalten.“ Die CDU-Stadtverordnetenfraktion unterstützt die Beschlussfassung und sieht darin eine große Chance für eine sozial ausgewogene, klimaresiliente und lebenswerte Stadtentwicklung im Südend.