Tischtennis 15.02.2026

Bundesliga – Groth wird zum Matchwinner – Filus besiegt Shinozuka

Grünwettersbach (gü) – Mit 3:2 hat sich Tischtennis-Bundesligist TTC RhönSprudel Fulda-Maberzell in Grünwettersbach durchgesetzt. Jonathan Groth und Geburtstagskind Ruwen Filus glichen nach der Pause aus und retteten die Osthessen so ins Doppel, das Fanbo Meng und Groth dann – das erste Mal gemeinsam an der Platte – für sich entscheiden konnten.

Archivfoto: Christine Görlich.

„Es war ein Riesenerfolg. Wir haben immer dran geglaubt und alles in die Waagschale geworfen“, sagte TTC-Präsident Stefan Frauenholz, der sich über den zweiten Sieg in einem „Vier-Punkte-Spiel“ freute: „Jetzt ist der Klassenerhalt in greifbarer Nähe.“ Sechs Punkte beträgt der Abstand auf die Abstiegsplätze. Nach der Pause lief es für die Maberzeller. Gegen den 26-jährigen Briten Tom Jarvis musste Jonathan Groth nur den dritten Satz abgeben. Der Däne hatte 3:1 vorne gelegen, dann hatte Jarvis acht Punkte in folge gemacht und schließlich 11:4 gewonnen. Dem für Maberzell aufschlagenden 33-Jährigen gelang es aber, die Situation gut wegzustecken und sich mit dem Sieg im vierten Satz das Spiel zu sichern.

Filus sorgte an seinem Geburtstag dafür, dass alles wieder offen war. In fünf Sätzen besiegte er den extra eingeflogenen japanischen Doppel-Weltmeister Hiroto Shinozuka, der in der Weltrangliste auf Position 29 steht, und ebnete damit den Weg ins Doppel. „Das war die größte Überraschung“, meinte Frauenholz. Schließlich kam es zu einer Premiere: Fan Bo Meng und Groth spielten zum ersten Mal zusammen. Nach einem Sieg im ersten Durchgang lagen sie im zweiten Satz zunächst 0:6 hingen, drehten den Rückstand aber in einen 11:9-Sieg und machten den Punktgewinn dann mit einem Sieg im dritten Satz perfekt. „Sie haben ihre Feuertaufe bestanden“, so der TTC-Präsident.

In den ersten zwei Spielen war es nicht so gut für die Gäste gelaufen. Zum Auftakt des Abends hatte sich Meng Shinozuka mit 0:3 geschlagen geben müssen. Der Japaner ließ den Fuldaer nur im ersten Satz rankommen. Im Anschluss stand Filus dem Portugiesen Tiago Apolonia gegenüber. Zweimal wurde es dabei spannend. Im zweiten Durchgang wehrte Filus zunächst mehrere Satzbälle ab, legte dann zweimal selbst vor und gewann schließlich 14:12. Im vierten Durchgang konnte der 38-Jährige seinen Satzball nicht nutzen, Apolonia machte es besser und sicherte seinem Team den zweiten Punkt.

ASV Grünwettersbach - TTC Rhön Sprudel Fulda-Maberzell 2:3

Hiroto Shinozuka – Fanbo Meng 3:0 (11:9, 11:4, 11:7)

Tiago Apolonia – Ruwen Filus 3:1 (11:6, 12:14, 11:6, 13:11)

Tom Jarvis - Jonathan Groth 1:3 (8:11, 9:11, 11:4, 5:11)

Hiroto Shinozuka – Ruwen Filus 2:3 (11:7, 7:11, 7:11, 11:5, 7:11)

Walther/Apolonia – Meng/Groth 0:3 (7:11, 9:11, 7:11)