Tischtennis 13.02.2026

Bundesliga – Der Keller naht: TTC in Grünwettersbach unter Druck

Fulda (pf) – Die letzten Playoff-Hoffnungen waren mit der 1:3-Niederlage gegen Bergneustadt unter der Woche wohl endgültig dahin, nun muss der TTC RhönSprudel Fulda-Maberzell in den letzten sechs Saisonspielen der Tischtennis-Bundesliga wenigstens ein paar Teams hinter sich lassen, um nicht noch Abstiegssorgen zu bekommen. Ein ganz wichtiges Auswärtsspiel wartet nun am Fastnachts-Samstag (17.30 Uhr) beim ASC Grünwettersbach.

Jonathan Groth (hier im Hinspiel gegen Grünwettersbach) und der TTC Maberzell wollen am Samstag auswärts punkten. Foto: Manfred Völler

Ohne Dimitrij Ovtcharov mussten sich die Maberzeller am Mittwoch geschlagen geben, und auch am Samstag fehlt „Dima“ dem TTC nochmal – erst in den letzten fünf Saisonspielen, die ab Mitte März steigen, ist er wieder mit dabei. Das kündigte Präsident Stefan Frauenholz bereits an, der sich wie viele andere in der Bundesliga den Februar noch gedulden muss: Erst in wenigen Wochen dürfte fix sein und kommuniziert werden, wer offiziell Aufstiegsambitionen aus Liga zwei hegt, und demnach dann auch, ob es Absteiger aus der Bundesliga gibt.

Der TTC Maberzell steht aktuell noch im grauen Mittelfeld, könnte aber ganz schnell unten reinrutschen: Vier Punkte hinter den Osthessen liegt der ASC Grünwettersbach auf dem vorletzten Platz, der am Samstag zum Tanz bittet. Dazu rückte Bad Königshofen am Montag mit einem Überraschungssieg in Dortmund den Maberzellern auf die Pelle.

„Die Chancen stehen zumindest besser“, sagt Frauenholz über die Erfolgsaussichten seines TTC in Karlsruhe, wo der ASC ansässig ist. „Aber auch das muss erstmal gespielt werden“. Grünwettersbach wiederum zog unter der Woche nur knapp mit 2:3 in Düsseldorf den Kürzeren, Tiago Apolonia und Hiroto Shinozuka hatten gepunktet und sind auch jene Spieler, die den Osthessen wohl am gefährlichsten werden könnten. Ohne Ovtcharov hofft Maberzell am Samstag auf die Künste von Ruwen Filus, der sich dieser Tage nur Übermann Duda geschlagen geben musste, auf eine Verbesserung der Form von Jonathan Groth und auf Kampfgeist von Fanbo Meng. Klar ist: Es geht nur mit vereinten Kräften.