Lokales VB 10.02.2026

Beschäftigte im Durchschnitt an 21 Tagen krankgeschrieben

Fulda (pm/pf) – Der Krankenstand in den Landkreisen Fulda und Vogelsberg ist 2025 im Vergleich zum Vorjahr zurückgegangen. DAK-versicherte Beschäftigte waren durchschnittlich an 21 Kalendertagen krankgeschrieben. Die meisten Fehltage gingen auf das Konto von Muskel-Skelett-Erkrankungen. Weitere wichtige Ursachen waren Atemwegserkrankungen auf Rang zwei und psychische Erkrankungen auf Rang drei. Das zeigt eine neue Analyse der DAK-Gesundheit. Die Krankenkasse hat alle Krankschreibungen ihrer Versicherten in der Region vom Berliner IGES Institut auswerten lassen.

Symbolfoto: Pixabay

„Der Krankenstand hat sich mit 5,8 Prozent auf einem hohen Niveau eingependelt“, kommentiert Christian Beser, Chef der DAK-Gesundheit in Fulda. „Deswegen ist es richtig und notwendig, eine fundierte Ursachenforschung voranzutreiben.“ Ein Krankenstand von 5,8 Prozent bedeutet, dass an jedem Kalendertag im Durchschnitt 58 von 1000 Beschäftigten krankgeschrieben waren. Ursache Nummer eins für Krankschreibungen waren 2025 Muskel-Skelett-Erkrankungen. Sie verursachten 410 Fehltage je 100 erwerbstätig Versicherte (Vorjahr: 411 Fehltage). Auf Platz zwei kamen Atemwegserkrankungen mit 396 Tagen je 100 Erwerbstätigen (Vorjahr: 389 Tage). Es folgten psychische Erkrankungen mit 394 Tagen je 100 Versicherte (Vorjahr: 380 Tage).

Arbeitsausfall im Vergleich zum Landesdurchschnitt

Die Fehlzeiten in den Landkreisen Fulda und Vogelsbergkreis bewegen sich über dem Niveau der Fehlzeiten auf Landesebene: In Hessen hatten DAK-versicherte Beschäftigte 2025 pro Kopf rund 20 krankheitsbedingte Fehltage. In den Regionen Fulda und Vogelsberg waren es durchschnittlich rund 21 Tage.

Chancen im betrieblichen Gesundheitsmanagement

Mit Blick auf den Krankenstand sieht die DAK-Gesundheit im betrieblichen Gesundheitsmanagement große Chancen. „Ein starkes betriebliches Gesundheitsmanagement schafft die Basis dafür, dass Mitarbeitende gesund, motiviert und leistungsfähig arbeiten können – somit ist es zugleich eine Investition in die Zukunftsfähigkeit des Unternehmens“, sagt Christian Beser. „Wir unterstützen Arbeitgeber dabei, arbeitsbedingte Belastungen passgenau zu verringern und ein nachhaltiges Gesundheitsmanagement aufzubauen“ so Beser.

Die DAK-Gesundheit ist eine der größten gesetzlichen Krankenkassen Deutschlands und engagiert sich besonders im betrieblichen Gesundheitsmanagement (BGM). Weitere Informationen zum BGM der Kasse gibt es online unter: www.dak.de/bgm