„Der Krankenstand hat sich mit 5,8 Prozent auf einem hohen Niveau eingependelt“, kommentiert Christian Beser, Chef der DAK-Gesundheit in Fulda. „Deswegen ist es richtig und notwendig, eine fundierte Ursachenforschung voranzutreiben.“ Ein Krankenstand von 5,8 Prozent bedeutet, dass an jedem Kalendertag im Durchschnitt 58 von 1000 Beschäftigten krankgeschrieben waren. Ursache Nummer eins für Krankschreibungen waren 2025 Muskel-Skelett-Erkrankungen. Sie verursachten 410 Fehltage je 100 erwerbstätig Versicherte (Vorjahr: 411 Fehltage). Auf Platz zwei kamen Atemwegserkrankungen mit 396 Tagen je 100 Erwerbstätigen (Vorjahr: 389 Tage). Es folgten psychische Erkrankungen mit 394 Tagen je 100 Versicherte (Vorjahr: 380 Tage).
Arbeitsausfall im Vergleich zum Landesdurchschnitt
Die Fehlzeiten in den Landkreisen Fulda und Vogelsbergkreis bewegen sich über dem Niveau der Fehlzeiten auf Landesebene: In Hessen hatten DAK-versicherte Beschäftigte 2025 pro Kopf rund 20 krankheitsbedingte Fehltage. In den Regionen Fulda und Vogelsberg waren es durchschnittlich rund 21 Tage.
Chancen im betrieblichen Gesundheitsmanagement
Mit Blick auf den Krankenstand sieht die DAK-Gesundheit im betrieblichen Gesundheitsmanagement große Chancen. „Ein starkes betriebliches Gesundheitsmanagement schafft die Basis dafür, dass Mitarbeitende gesund, motiviert und leistungsfähig arbeiten können – somit ist es zugleich eine Investition in die Zukunftsfähigkeit des Unternehmens“, sagt Christian Beser. „Wir unterstützen Arbeitgeber dabei, arbeitsbedingte Belastungen passgenau zu verringern und ein nachhaltiges Gesundheitsmanagement aufzubauen“ so Beser.
Die DAK-Gesundheit ist eine der größten gesetzlichen Krankenkassen Deutschlands und engagiert sich besonders im betrieblichen Gesundheitsmanagement (BGM). Weitere Informationen zum BGM der Kasse gibt es online unter: www.dak.de/bgm
