Denn auch dieses Jahr startete dort mit der Übernahme der Verantwortung für Station und Patienten durch die jeweiligen Auszubildenden. In enger Abstimmung mit ihren Praxisanleiterinnen lernten die Schüler, ihr Team und die Tage selbstständig zu strukturieren und zu organisieren. Dazu gehörte neben der Praxis und der pflegerischen Patientenversorgung auch viel Theorie.
Dort, wo im Alltag examinierte Pflegekräfte und Praxisanleiterinnen die Verantwortung tragen, waren die jungen Menschen für den Projektzeitraum noch stärker als sonst eingebunden. Sie lernten neben der üblichen Stationsarbeit vor allem die interdisziplinäre Zusammenarbeit im Krankenhaus kennen und schauten in verschiedenen Bereichen „hinter die Kulissen“. Das dadurch neu erworbene Wissen hilft, in ihrer täglichen Arbeit eigenständiger zu werden, Verantwortung für das eigene Handeln zu übernehmen und vor allem den Teamgeist zu fördern.
„Wie in jedem Jahr war zum Projektstart die Aufregung bei den Auszubildenden groß. Viele Augen waren auf sie gerichtet, folgten und bewerteten das Tun der jungen Menschen. Was anfangs ungewohnt wirkte, führte jedoch im Laufe des Projekts zu einem sichereren Umgang mit Patienten, Angehörigen und Kollegen, und somit auch zu mehr Selbstbewusstsein“, betonte Anna-Maria Eckstein, Praxisanleiterin am KKA. „Das Projekt erfährt jedes Jahr eine so positive Resonanz aus allen Bereichen, dass wir es als festen Bestandteil der Ausbildung in unserem Krankenhaus verankert haben. Zu sehen, wie die Auszubildenden Tag für Tag über sich hinauswachsen darauf freuen wir uns jedes Mal“, ergänzte Sabrina Knuppertz, Pflegedirektorin am KKA.
