Begonnen wurde mit den Arbeiten schon früher, zuletzt hatte erwartungsgemäß aufgrund der Witterungsbedingungen jedoch für einige Wochen pausiert werden müssen. „Die Arbeiten liegen voll im Zeitplan“, berichtet Johannes Heller, Pressesprecher der Stadt: „Die Fertigstellung soll noch vor dem Hessentag erfolgen.“ Die Planung war schon vor gut einem Jahr im zuständigen Ausschuss vorgestellt worden. Ein prägendes Element nach außen hin soll die neue Einfassung werden. Die Mauer soll nach oben in einen aus großen Metallbuchstaben bestehenden Zaun münden. Als Text wurde der alttestamentarische Psalm 23 gewählt. „Im neugestalteten Berich an der Straßenecke Sturmiusstraße/Rabanusstraße soll ein Gedenkblock aus Naturstein gesetzt werden. Dieser trägt eine Gedenkplatte sowie ein Tastmodell“, nennt Heller weitere Elemente: „Auch ist ein Band mit den Namen der einst auf dem Friedhof Bestatteten vorgesehen. Zudem sollen Grabstein-Fragmente die besondere Geschichte des Ortes vor Augen führen.“
Für die Umgestaltung des Areals sind laut fortgeschriebener Kostenberechnung rund 920.000 Euro für die Baukosten vorgesehen. „Für die Ergänzung zur Erinnerung durch ein metallisches Band, den vorgenannten Gedenkstein und die aufwendige archäologische Begleitung kommen noch Kosten hinzu“, ergänzt Heller. Langfristig sei weiterhin das Ziel, weitere Teile des ehemaligen Friedhofs in die Gedenkstätte einzubeziehen. Der Bereich an der Ecke Sturmiusstraße/Lindenstraße gehört jedoch dem Bund. Dort befindet sich aktuell das Zollamt mit Parkplatz.
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