Wasserball 28.02.2026

2. Liga Süd – Wasserfreunde wollen Aufwärtstrend mitnehmen

Fulda (jk) – Die Wasserballer der Wasserfreunde Fulda sind wieder am Wochenende im heimischen Sportbad Ziehers gefragt. Nach dem bisher mehr als überschaubaren Saisonverlauf in der 2. Liga Süd hat das Team von Trainer David Horvath am Samstag (19 Uhr) die Möglichkeit, sich für den missglückten Saisonauftakt im Hessenderby gegen den VfB Friedberg zu revanchieren.

Archivfoto: Christine Görlich.

Vor knapp drei Monaten starteten die Wasserfreunde in Friedberg mit einer derben 9:21-Pleite in die Saison. „Wir haben dort ziemlich einfach verloren“, erinnert sich Horvath. Dies soll sich im heimischen Wasser jetzt ändern. Zwar konnten die Fuldaer bislang noch keines der sechs Spiele für sich entscheiden, doch überzeugten sie in den vergangenen Wochen über immerhin jeweils zwei Viertel. „In letzter Zeit haben wir gezeigt, dass wir die ersten beiden Viertel gut spielen können. Die Kraft hat aber immer nicht für mehr gereicht“, analysiert der Coach. So konnten die Fuldaer im Heimspiel gegen die SG Stadtwerke München vor wenigen Wochen beispielsweise, trotz einer 12:18-Pleite, zwei Viertel für sich entscheiden. Die Marschoute ist daher klar: „Wir wollen, dass alle Viertel so gespielt werden“.

Mit Friedberg erwarten die Wasserfreunde aber einen schweren Gegner. Mit vier Siegen aus sieben Spielen steht der VfB derzeit auf Tabellenplatz vier. „Sie sind eine starke und erfahrene Mannschaft, die lange zusammenspielt“, so Horvath. In puncto Kraft und Schnelligkeit sieht der Coach sein Team allerdings im Vorteil. „Wir sind jung, aber schnell“. Personell muss der Coach weiterhin auf Balazs Borbely verzichten. Auch Jozsef Katona wird für Friedberg ausfallen. Dafür rückt mit dem Linkshänder Alexander Hörl ein erfahrener Routinier in den Spieltagskader. „Wir wollen allen Jungs Spielzeit geben, um Spielpraxis für die nächsten Jahre zu sammeln“, blickt Horvath bereits in die Zukunft.