Neben der Musik mitten am traditionellen Schlosshof werden insgesamt über 100 Weine angeboten. „Jeder Gast kann sich gerne einmal durchprobieren“, so Josef Hahner junior aus dem Orga-Team. Alkoholfreie und alkoholische Weine von „Die Weingesellschaft“, „Wein Schmitt“, dem „Jupp Hahner Weinhandel“ und der „Heimat“ können dabei verköstigt werden. Die Stände sind nahezu fertig aufgebaut und werden nur noch eingerichtet und bestückt. Vereinzelt fehlen noch Tische und ein wenig Technik.
Dieses Jahr sei auch der beliebte „Spätlesereiter“-Wein wieder mit dabei, der an das Denkmal auf dem Schlosshof erinnert: ein Mann mit seinem Pferd und Weintrauben in der Hand: „Vor 250 Jahren ist ein Reiter aus dem Rheingau zu spät gekommen, dann war der Wein schon verfault, aber viel besser als zuvor“, erklärte Hahner. Der zufällig entstandene Riesling-Spätlesewein von besserer Qualität und Güte sollte damals von den Fürsten auf dem Schlosshof abgenommen werden. „Das war dann die Geburtsstunde“, sagte Hahner.
Mit dabei ist auch ein alkoholfreier Wein, der aktuell sogar in einigen deutschen Botschaften ausgeschenkt werden würde: der „Dri.Ver“ von Dr. Hinkel, der durch seine besondere Art der Herstellung ein tolles Süß-Säure-Spiel mitbringen würde.
Gäste können die Weine bis zum 5. September bei einem umfangreichen Musikprogramm genießen. Am Donnerstag treten „Die Rossinis“ ab 17 Uhr auf, am Freitag folgt die Band „Marigold“ mit ihrer handgemachten Livemusik. Freitags und samstags kostet das Weinfest ab 19 Uhr Eintritt als „Musikbeitrag“. Für ein tolles Speiseangebot sorgt der Landgasthof „Zur Linde“ aus Bimbach.
