Lokales HEF 21.08.2026

Unfallkette auf A7: Sattelauflieger reißt ab – 33.000 Euro Schaden

Kleba (pm/pf) – Mehrere Notrufe gingen bei der Polizei am Freitag um 2.26 Uhr ein: Ein Sattelzug habe auf der A7, zwischen dem Kirchheimer Dreieck und dem Hattenbacher Dreieck seinen Sattelauflieger „verloren“. Der Auflieger würde unbeleuchtet hinter einer Kurve stehen.

Symbolfoto: Pascal Fischer

Aufgrund eines technischen Defektes hatte sich der Auflieger von der Zugmaschine gelöst. Der 43-jährige usbekische Fahrer konnte an der unübersichtlichen und gefährlichen Stelle noch ein Warndreieck zur Absicherung aufstellen. Der Verkehr stockte jedoch nach kurzer Zeit. Eine 33-jährige Fahrerin eines Ford-Kleinbusses aus dem Landkreis Altenkirchen erkannte die Gefahr, und wich dem Hindernis aus. Im Rückspiegel sah sie jedoch, dass sich ein anderes Fahrzeug von hinten schnell näherte. Um einen Zusammenstoß zu vermeiden, wich sie erneut nach links aus. Hier fuhr jedoch ein Klein-Lkw aus Slowenien. Der 42-jährige Fahrer rechnete nicht mit dem plötzlichen Fahrstreifenwechsel. Der Sicherheitsabstand reichte nicht aus, um einen Zusammenstoß mit dem Ford-Kastenwagen zu verhindern. Der Klein-Lkw krachte von hinten in den Ford. Die beiden Fahrzeuge blieben unfallbeschädigt und nicht mehr fahrbereit auf dem linken Fahrstreifen liegen.

Als Ergebnis war die A7 in Fahrtrichtung Süden bis etwa 5.20 Uhr voll gesperrt. Ein örtlicher Abschleppdienst konnte schnell entgegengesetzt der Fahrtrichtung zur Unfallstelle gebracht werden. Nachdem die beiden Fahrzeuge abgeschleppt waren, konnten zwei Fahrstreifen wieder freigegeben werden. Der abgerissene Sattelauflieger musste durch eine Bergungsfirma abgeschleppt werden. Zur Absicherung der Unfallstelle wurde die Autobahnmeisterei aus Hönebach hinzugezogen. Es bildete sich ein etwa fünf Kilometer langer Rückstau. Der Gesamtschaden wird auf ca. 33.000 Euro geschätzt. Zum Glück wurde bei dem Unfallgeschehen niemand verletzt.