„Wir haben von neu bis alt wirklich alles da“, sagt Petrausch. Neben Lamborghini und älteren Golf-Modellen sind auch Trabis und zahlreiche individuell umgebaute Fahrzeuge auf dem Gelände zu sehen. Das älteste Fahrzeug sei ein Baujahr 1958 gewesen, berichtet Petrausch. Insgesamt sei die Mischung aus original erhaltenen und aufwendig umgebauten Autos genau das, was den Reiz des Treffens ausmache.
Bereits zum vierten Mal findet „Tief am Teich“ in Folge am Hünfelder Haselsee statt. „Es wird immer schöner, immer größer“, sagt Petrausch. Auch die Laufkundschaft nehme inzwischen deutlich zu. Gerade bei bestem Sommerwetter kamen zahlreiche Besucher aus Hünfeld und Umgebung vorbei, um sich die Fahrzeuge anzusehen.
Mit rund 150 Autos sei das Treffen inzwischen gut aufgestellt. „Mehr könnte es immer sein“, sagt Petrausch mit einem Lachen. Gleichzeitig habe die aktuelle Größe einen Vorteil: Auf dem Gelände sei noch genügend Platz, sodass die Veranstaltung entspannt bleibe.
Dabei richtet sich „Tief am Teich“ längst nicht mehr ausschließlich an eingefleischte Autofans. Die Organisatoren legen Wert darauf, ein Fest für die ganze Familie zu veranstalten. Für Kinder gibt es unter anderem Kinderschminken, Tattoos und eine Hüpfburg. Auch eine Foodmeile mit Süßwaren und Crêpes gehört in diesem Jahr zum Angebot.
Für die Autofans gibt es derweil wieder einige besondere Programmpunkte. Höhepunkt ist die Burnout-Show, die zweimal am Tag stattfindet. Dabei zeigen die Teilnehmer, was ihre Fahrzeuge können. Das Treffen verbindet damit die Ausstellung der Autos mit Unterhaltung für die Besucher.
Organisiert wird die Veranstaltung von einem 14-köpfigen Team. „Das muss mittlerweile“, sagt Petrausch. Gemeinsam sorgen die Helfer dafür, dass die Fahrzeuge präsentiert werden können und auch abseits der Autos einiges geboten wird.
Für Petrausch steht dabei vor allem eines im Vordergrund: „Wir wollten, dass es einfach für die ganze Familie da ist.“ Die Entwicklung der vergangenen Jahre zeigt, dass das Konzept angenommen wird.
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