Bundesweit erzielten die Sternsinger in diesem Jahr ein Sammelergebnis von rund 47,173 Millionen Euro. Das schreibt das Kindermissionswerk „Die Sternsinger“. Bei der Aktion 2025 hatten Gruppen aus 7131 Pfarrgemeinden, Verbänden, Schulen, Kindergärten und weiteren Einrichtungen 48,060 Millionen Euro gesammelt, 2024 waren es 45,988 Millionen Euro. Seit dem Start 1959 kamen damit beim „Dreikönigssingen“ insgesamt mehr als 1,475 Milliarden Euro zusammen, mit denen Projekte für benachteiligte und Not leidende Kinder in Afrika, Lateinamerika, Asien, Ozeanien und Osteuropa gefördert wurden. Mit den Mitteln aus der Solidaritätsaktion von Kindern für Kinder werden Projekte in den Bereichen Bildung, Ernährung, Gesundheit, Kinderschutz, Nothilfe, pastorale Aufgaben und soziale Integration unterstützt.
Im Bistum Fulda hatten Mitte Januar verkleidete Sternsinger und ihre erwachsenen Begleiter im Dom gemeinsam mit Weihbischof und Domdechant Prof. Dr. Karlheinz Diez den Abschluss der „Aktion Dreikönigssingen“ gefeiert. Damit wurde das Engagement der jungen Leute gewürdigt, die in den Gemeinden unterwegs waren. Ihr Einsatz stand diesmal unter dem Leitthema „Schule statt Fabrik“ und richtete sich konkret gegen Kinderarbeit in Bangladesch.
Rund um den kommenden Jahreswechsel machen sich dann die Sternsingerinnen und Sternsinger bei ihrer 69. „Aktion Dreikönigssingen“ auf den Weg. „Gutes Essen, starke Kinder – Sternsingen für gesunde Ernährung“ heißt dann das Leitwort, Beispielland der Aktion ist Guatemala. Die bundesweite Eröffnung wird am Dienstag, 29. Dezember, in Münster gefeiert.
