Triathlon 18.08.2026

Starke Auftritte von Tri-Force Fulda über zwei Wettkampfwochenenden

Osthessen (pm/pf) – Hinter den Athletinnen und Athleten der Tri-Force Fulda liegen zwei ereignisreiche Wettkampfwochenenden. Bereits am 8. und 9. August waren die Fuldaer beim Bergsee Triathlon am Ratscher Stausee vertreten. Am vergangenen Wochenende folgten mit dem Plätscherman in Datterode am Samstag und dem Rodgau Triathlon am Sonntag gleich zwei weitere Wettkämpfe. Dabei reichte das Starterfeld von den jüngsten Nachwuchssportlern bis hin zu den erfahrenen Athleten der Seniorenliga. Zahlreiche gute Platzierungen, zwei Podestplätze und vor allem viel Teamgeist sorgten für eine rundum positive Bilanz.

Fotos: Verein

Erfolgreicher Auftakt am Bergsee Ratscher

Den Auftakt machte am vorherigen Wochenende der Bergsee Triathlon am Ratscher Stausee. Mit Günther Rothmayer und Peter Leinweber gingen zwei Gründungsmitglieder der Tri-Force Fulda gemeinsam an den Start.

Bei optimalen Wetterbedingungen wurden zunächst 750 Meter im Ratscher Stausee geschwommen. Das Schwimmen lief für Leinweber optimal: Er kam als Siebter des gesamten Starterfeldes aus dem Wasser. Rothmayer folgte auf Platz elf. Mit schnellen Wechseln ging es anschließend auf die bergige Radrunde, die zweimal gefahren wurde.

Auf dem Rad ging es über insgesamt 20 Kilometer ständig bergauf und bergab. Leinweber konnte dabei seinen Vorsprung gegenüber seinem Vereinskollegen zunächst weiter ausbauen, bevor es auf die abschließende Laufrunde ging.

Auch die Laufstrecke machte dem Namen des Bergsee Triathlons alle Ehre. Die zwei Laufrunden über insgesamt fünf Kilometer führten ebenfalls über zahlreiche Anstiege und Abfahrten. Rothmayer spielte hier seine Laufstärke aus und konnte Leinweber auf dem letzten Kilometer, kurz vor dem Ziel, noch überholen.

Der spannende vereinsinterne Rennverlauf sorgte für zusätzliche Motivation und führte schließlich beide Tri-Force-Athleten auf das Podest. Günther Rothmayer belegte den zweiten Platz, Peter Leinweber den dritten Platz in der Altersklasse 60.

Bei der 37. Auflage des Bergsee Triathlons überzeugte auch die Organisation erneut. Beide Tri-Force-Athleten zeigten sich mit dem Wettkampf und den erzielten Ergebnissen hochzufrieden.

Nachwuchs beim Plätscherman in Datterode

Entspannt, unkonventionell und familiär: Der Plätscherman in Datterode bot den fünf Nachwuchssportlern von Tri-Force Fulda einen gelungenen Einstieg in die Wettkampfsaison nach der Sommerpause. Bei sommerlichen Temperaturen gingen die Kinder mit viel Freude und Einsatz an den Start. Die Startgebühr war dabei für die Teilnehmer kostenfrei.

Besonders die familiäre Atmosphäre machte den Wettkampf zu einem schönen Erlebnis. Für die Kinder wurde sogar noch einmal eigens die Laufstrecke – eine Runde um die Kirche – abgelaufen, damit sie genau wussten, was auf sie zukommt.

Auch beim Thema Schuhe war schnell eine Entscheidung gefallen. Nach einem Blick auf die ersten Startgruppen war klar: Auf Schuhe wird verzichtet. Das An- und Ausziehen hätte wertvolle Zeit gekostet. So ging es barfuß auf die Strecke – auch wenn der heiße Asphalt dabei durchaus spürbar war.

Sportlich konnte sich Tri-Force Fulda über zwei Podestplätze in den Altersklassen freuen. In der Gruppe der Kinder bis acht Jahre absolvierten die Teilnehmer 50 Meter Schwimmen und anschließend die Laufrunde. Nicolas Tamas erreichte in 3:42 Minuten das Ziel, Paulina Marina Buss benötigte 3:55 Minuten und Levin Rao kam nach 4:24 Minuten ins Ziel.

Bei den Kindern bis elf Jahre standen 100 Meter Schwimmen und die anschließende Laufrunde auf dem Programm. Emilio Martella bewältigte die Strecke in 4:14 Minuten und sicherte sich damit den zweiten Platz in seiner Altersklasse.

In der Altersklasse bis 13 Jahre mussten 150 Meter geschwommen und anschließend die Laufstrecke absolviert werden. Henri Winter erreichte das Ziel nach 5:37 Minuten und belegte den dritten Platz in seiner Altersklasse.

Auch wenn die Siegerehrung erst nach rund drei Stunden stattfand, kam bei den Kindern keine Langeweile auf. Die Wartezeit verging wie im Flug: Im Freibad konnten sie sich abkühlen oder sich am Kiosk stärken.

Am Ende überwog die Freude über einen rundum gelungenen Wettkampftag. Der Plätscherman war für die fünf Kinder von Tri-Force Fulda ein schöner und entspannter Einstieg nach der Sommerpause – mit viel Spaß, einer tollen Atmosphäre und zwei Podiumsplätzen. Das Fazit fiel entsprechend eindeutig aus: Gerne nächstes Jahr wieder!

 

Zwölf Athleten, drei Mannschaften und jede Menge Teamgeist beim Rodgau Triathlon

Nur einen Tag später stand für die Tri-Force Fulda bereits der nächste große Wettkampftag auf dem Programm. Mit gleich drei Mannschaften und insgesamt zwölf Athletinnen und Athleten reiste der Verein am Sonntag, den 16. August, zum 23. Rodgau Triathlon. Die Veranstaltung zählt zu den beliebten Wettbewerben im hessischen Triathlon-Kalender und ist kontinuierlich gewachsen. In diesem Jahr gingen rund 800 Sportlerinnen und Sportler an den Start.

Die Tri-Force Fulda war auf der olympischen Distanz mit je einer Mannschaft der 4. und 5. Hessenliga sowie der 1. Seniorenliga vertreten. Damit war der Verein in gleich drei Ligawertungen präsent. Es wurde ein spannender Wettkampftag, der für die Athletinnen und Athleten noch lange in Erinnerung bleiben dürfte.

Die Bedingungen in Rodgau waren nahezu ideal. „Perfekte Wassertemperatur“, wie Christoph Diegel es beschrieb, dazu eine flache und schnelle Strecke sowohl auf dem Rad als auch beim Laufen. „Eine flache Strecke – gut für persönliche Rekorde“, brachte es Martin Fitzke auf den Punkt.

Das Schwimmen selbst geriet allerdings zu einem echten Kraftakt. Durch die Massenstarts entstand ein „chaotisches Schwimmen“, wie Jannik Hohmeier berichtete. Trotz einigem Gerangel wurde die erste Disziplin durchaus positiv bewertet. Die Wassertemperatur, die gute Wasserqualität und die äußeren Bedingungen sorgten dafür, dass trotz des turbulenten Starts alle Athleten gut ins Rennen fanden.

Auf der Radstrecke ging es dann nicht weniger actionreich zu. Bei strahlendem Sonnenschein führte die flache und daher sehr schnelle Strecke die Athleten durch Rodgau. Einige konnten dabei Geschwindigkeitsrekorde erzielen. Nicht jeder Wettkampftag verlief jedoch nach Plan: Für Felix Martella endete das Rennen nach 15 Kilometern auf dem Rad vorzeitig. Ein platter Hinterreifen setzte seinem Wettkampftag ein abruptes Ende. Ein bitterer Moment, der aber auch die Unvorhersehbarkeit des Sports zeigt und den Rest des Teams umso mehr anspornte, eine starke Teamleistung zu zeigen.

Die abschließende schnelle Laufstrecke rund um den Badesee verlangte den Athleten bei mittlerweile hohen Temperaturen noch einmal viel ab. Dennoch konnten alle verbliebenen Athleten den Wettkampf erfolgreich beenden und gemeinsam im Ziel feiern.

Besonders hervorzuheben war die gute Stimmung innerhalb des Teams. Mit drei Mannschaften vor Ort entstand eine Atmosphäre, die von gegenseitiger Unterstützung und Anfeuerung geprägt war. Genau dieser Zusammenhalt machte den Wettkampftag für alle Beteiligten zu etwas Besonderem.

Sportlich stachen dabei vor allem die Athleten der 1. Seniorenliga heraus. Mit starken Leistungen sicherte sich die Mannschaft den dritten Platz in der Teamwertung und sorgte damit für einen weiteren Podestplatz für die Tri-Force Fulda an diesem ereignisreichen Wettkampfwochenende.

Am Ende überwog trotz einzelner Rückschläge die positive Bilanz: eine top organisierte Veranstaltung, eine schöne Streckenführung, sommerliche Bedingungen und ein starker Teamauftritt. Für die Tri-Force Fulda war der Rodgau Triathlon damit ein gelungener Wettkampftag – geprägt von starken Leistungen, echtem Teamgeist über alle Mannschaften hinweg und der gemeinsamen Freude am Sport, die den Verein seit jeher auszeichnet.

 

Erfolgreiche Wettkampfwochenenden für die Tri-Force Fulda

Mit den Podestplätzen von Günther Rothmayer und Peter Leinweber am Bergsee Ratscher, den beiden Podiumsplätzen des Nachwuchses beim Plätscherman und dem dritten Platz der Seniorenmannschaft in Rodgau blickt die Tri-Force Fulda auf zwei abwechslungsreiche und erfolgreiche Wettkampfwochenenden zurück.

Besonders deutlich wurde dabei die große Bandbreite des Vereins: Junge Nachwuchsathleten sammelten erste Wettkampferfahrungen, erfahrene Athleten kämpften um Podestplätze und die Ligamannschaften bewiesen ihren Zusammenhalt. Vom ersten Start bis zum gemeinsamen Zieleinlauf stand dabei eines immer im Mittelpunkt: die Freude am Triathlonsport und der Teamgeist der Tri-Force Fulda.