American Football 12.08.2026

Regionalliga – Saints wollen die Meisterschaft eintüten

Fulda (sim) – Zwei Spiele sind noch zu absolvieren, ein Sieg fehlt noch: Die Fulda Saints stehen unmittelbar vor dem größten Erfolg der Vereinsgeschichte. Am Samstag um 15 Uhr gastiert der ungeschlagene Tabellenführer bei den Rüsselsheim Crusaders am Sommerdamm – und kann mit einem weiteren Erfolg die Meisterschaft perfekt machen. Entsprechend klar ist die Marschroute von Headcoach Jonas Heck: „Wir wollen jetzt nichts dem Zufall überlassen. Wir wollen die Meisterschaft eintüten.“

Ein Schritt fehlt noch zur Meisterschaft: Die Fulda Saints wollen am Samstag in Rüsselsheim den Titel perfekt machen. Foto: Manfred Völler

Die Zahlen sprechen bislang deutlich für die Saints. Fulda hat alle acht Saisonspiele gewonnen und dabei 378 Punkte erzielt, während die Defense lediglich 97 Gegenpunkte zuließ. Auch die Aufteilung nach Heim- und Auswärtsspielen unterstreicht die starke Saison: Zu Hause holten die Saints vier Siege aus vier Spielen und erzielten dabei 220:53 Punkte. Auswärts ist die Bilanz mit ebenfalls vier Siegen sowie 158:44 Punkten kaum weniger beeindruckend. Nun soll der letzte Schritt folgen.

„Wir brauchen noch einen Sieg aus den letzten beiden Spielen“, erklärt Heck. „Den wollen wir jetzt holen.“ Dabei warnt der Coach ausdrücklich davor, die Crusaders bereits vor dem Kickoff abzuschreiben. Rüsselsheim verfüge über einen tief besetzten Kader und habe zudem ausreichend Zeit zur Regeneration gehabt. „Rüsselsheim ist nicht zu unterschätzen. Sie sind sehr laufstark, darauf müssen wir aufpassen.“

Gerade das Laufspiel des Gegners könnte für die Saints zur Herausforderung werden. Gleichzeitig weiß Heck aber auch um die eigenen Stärken. „Wenn wir unser Potenzial abrufen, kann uns keiner stoppen“, sagt der Headcoach selbstbewusst. Trotz einiger Ausfälle soll die Mannschaft deshalb mit voller Konzentration auftreten. „Es fehlen ein paar gute Jungs, aber das wird keine Ausrede sein.“

Zusätzliche Verstärkung haben die Saints für die entscheidende Saisonphase dennoch bekommen. Dawson Elliott, der zuletzt in Polen gespielt hat, soll die Defensive verstärken. Der Safety bringt damit noch einmal Erfahrung und Qualität in einen ohnehin starken Kader. „So ein Spieler kann nochmal den Unterschied machen“, sagt Heck. Bereits im vergangenen Jahr spielte er in den Farben der Saints.

Von Gedanken an die anschließenden Playoffs will der Coach dagegen noch nichts wissen. Erst müsse die Meisterschaft unter Dach und Fach gebracht werden. „Viele Leute haben mich gefragt, ob wir uns bereits auf die Playoffs vorbereiten. Erstmal müssen wir die Meisterschaft eintüten. Davor ist mir das komplett egal. Danach schauen wir weiter.“

Die Ausgangslage ist also klar: Die Saints können sich in Rüsselsheim für eine bislang perfekte Saison belohnen. Acht Spiele, acht Siege – und nun fehlt nur noch ein Erfolg zum Titel. Die Mannschaft will dabei gar nicht erst auf das letzte Saisonspiel hoffen. „Wir wollen nichts dem Zufall überlassen“, sagt Heck. Am Samstag soll deshalb der letzte Schritt zur Meisterschaft folgen.