Die Fulda Saints zeigten in Rüsselsheim, dass sie als Team funktionieren: „Wir hatten einige Ausfälle und Verletzungen in der Offense, viele Backups haben gespielt, aber sie haben ihre Chance genutzt“, attestierte Saints-Headcoach Jonas Heck, während der Tross gerade auf halber Strecke auf dem Weg nach Hause war. Nach dem erreichten Titel galt: „Das fühlt sich sehr gut an – wir feiern heute Abend ausgelassen und haben eine gute Zeit, aber ehrlicherweise gilt ab morgen der Fokus den Playoffs“. Ein Heimspiel gegen Bad Homburg wartet kommende Woche noch, doch als Meister können die Saints nun für die Playoffs planen. Und für den Coaching Staff beginnt die Arbeit neu: „Wir müssen schauen, wer die Gegner sind, dann fängt das Scouting an“, so Heck.
Die Saints traten in Rüsselsheim mit einem alten Bekannten an: Dawson Elliott wurde begrüßt – die Saints hatten den Safety aus Kanada kurzfristig gesignt, nachdem er in der vergangenen Saison bereits für die Fulda auf dem Feld stand. Doch die Gäste kamen zunächst etwas holprig rein ins Spiel, wie Heck sagte: „Die ersten ein, zwei Quarter war es sehr eng. Ich war ehrlicherweise nicht ganz zufrieden mit der Schiedsrichter-Leistung, es wurde sehr viel Fragwürdiges gegen uns gegeben. Aber das wurde dann besser, und als nicht mehr ständig Flaggen kamen, haben wir irgendwann richtig abgeliefert“.
Trotz einiger Backups war die Offense geprägt von ihren Key Playern Kolton Richards, Patrick Dendtler und Holt Egan stachen heraus und schraubten das Ergebnis weiter nach oben, während die Defense immer stabiler wurde.
Bevor es in Richtung Playoffs geht, wurde aber dann doch noch kurz an die Party gedacht, wie Heck im Bus erzählte: „Wir werden in Fulda nochmal in die City gehen, wahrscheinlich in den S-Club. Die Nacht könnte sehr lange dauern“.
