Der in Bad Säckingen geborene Linksschütze stand zuletzt beim ERC Schweinfurt in der Bayernliga unter Vertrag. Seine Eishockeyausbildung startete Helmle in Herrischried. Da Bad Säckingen nur einen Katzensprung von der Schweizer Grenze entfernt liegt, lief er zudem für die Nachwuchsmannschaften des EHC Olten und des EHC Basel auf. Seine erste Seniorenluft schnupperte er dabei gleich in der höchsten Schweizer Spielklasse, als er für zwei Partien für die Argovia Stars zum Einsatz kam.
Bevor er nach Deutschland zurückkehrte, nahm Helme am Pre-Season-Camp der Elmira Aviators, im Süden des Staates New York, teil. Zurück in Deutschland führte Helmles Weg über die U20-Mannschaften von Bietigheim und Augsburg weiter. Vergangene Saison wechselte er schließlich endgültig in den Seniorenbereich zum ERC Schweinfurt, wo er in 21 Partien für den Vizemeister der Bayernliga auflief.
Mit seinem jungen Alter passt Steffen Helmle perfekt in die Kaderplanung der Lauterbacher Luchse. Zudem bringt er mit 1,93 Metern Körpergröße und 92 Kilogramm Körpergewicht zusätzliche Qualitäten in Sachen Physis mit.
„Steffen, wir freuen uns, dich in Lauterbach begrüßen zu dürfen, und wünschen dir eine erfolgreiche und verletzungsfreie Saison“, so der Verein.
„KD“ bleibt den Luchsen treu
Manche Dinge ändern sich einfach nicht – und dazu gehört Klaus-Dieter Lechner im Luchse-Trikot. Der 54-Jährige steigt in seine 13. Saison ein und bleibt damit ein fester Bestandteil des Torhüter-Trios.
„KD“ hat das Eishockeyspielen quasi von der Pike auf in Lauterbach gelernt und ist bis heute extrem fit und mit ungebrochenem Ehrgeiz bei der Sache. Dabei zählt er längst nicht nur zwischen den Pfosten – auch neben dem Eis ist er für die Mannschaft Gold wert: ruhig, verlässlich und immer für die Truppe da.
Besonders wertvoll macht ihn seine Erfahrung im Umgang mit den jungen Wilden. Wenn es für die jungen Spieler brenzlig wird, ist „KD“ zur Stelle – als Vorbild und Ratgeber, der sein Wissen bereitwillig weitergibt. Auch sportlich hat er zuletzt bewiesen, dass auf ihn Verlass ist: In den vergangenen beiden Spielzeiten sprang er mehrfach ein, wenn einer seiner Torhüterkollegen verletzt fehlte, und hielt dabei souverän den Kasten sauber.
Auf die Frage, warum er weiterhin für die Luchse aufläuft, hat „KD“ eine einfache Antwort: „In erster Linie, weil die letzten Jahre viel Spaß gemacht haben – und warum sollte man da aufhören? Und eins ist klar, einmal Luchse, immer Luchse.“ Der Verein freut sich entsprechend: „Lieber Klaus-Dieter, wir sind froh, dass du auch in der kommenden Saison unser Tor hütest. Danke, dass wir uns immer auf dich verlassen können“.
