Lokales 01.08.2026

Polizei warnt vor hoher Waldbrandgefahr in Osthessen

Osthessen (pm/sim) – Die Trockenheit der vergangenen Wochen sorgt in Osthessen für eine deutlich erhöhte Gefahr von Flächen- und Waldbränden. Nachdem es zuletzt vermehrt zu Bränden gekommen ist, warnt die Polizei vor einem sorglosen Umgang mit Feuer und glimmenden Gegenständen.

Foto: Silas Messing.

Auffällig sei, dass viele der Brandstellen in unmittelbarer Nähe zu Bundes- und Landstraßen liegen. Die Polizei geht deshalb davon aus, dass unter anderem weggeworfene Zigarettenstummel eine mögliche Ursache sein könnten. Für die Einsatzkräfte der Feuerwehren bedeuten solche Brände häufig kräftezehrende und gefährliche Einsätze.

Durch den ausbleibenden Regen sind Wiesen und Wälder stark ausgetrocknet. In Verbindung mit den hohen Temperaturen steigt die Brandgefahr deutlich. Besonders das Wegwerfen von Zigaretten oder offenes Feuer in der Natur können schnell zu gefährlichen Situationen führen.

Die Polizei appelliert deshalb an die Bevölkerung, einige wichtige Regeln zu beachten: Brennende Zigaretten sollten niemals in der Landschaft entsorgt werden. Grillen sollte nur an dafür vorgesehenen Stellen erfolgen und nicht in der Nähe von trockenen Wiesen oder Wäldern. Auch Unkraut sollte nicht mithilfe von Feuer oder Hitzequellen entfernt werden.

Sollte ein Feuer außer Kontrolle geraten, sollte sofort der Notruf 112 gewählt werden.

Das Wegwerfen von Zigarettenstummeln stellt zudem eine Ordnungswidrigkeit dar und kann mit einem Bußgeld geahndet werden. Wird dadurch ein Brand verursacht, kann dies als fahrlässige Brandstiftung und damit als Straftat bewertet werden. Die Polizei bittet alle Bürgerinnen und Bürger um besondere Aufmerksamkeit, damit weitere Brände vermieden werden können.