Den Auftakt machte LUNA, die als Support auf der Tour dabei ist. Die Musikerin, die aus Bayern nach Berlin gezogen ist, verbindet in ihren Songs persönliche Erfahrungen mit einer melancholischen Stimmung. Dabei geht es unter anderem um das Erwachsenwerden, neue Lebensabschnitte und die Erinnerungen an vergangene Zeiten.
Anschließend gehörte die Bühne Philipp Poisel und seiner Band. Mit dabei waren Andie Mette an der Gitarre, Dave Mette am Schlagzeug, Fabian Wendt am Bass und Florian Ostertag an den Tasten. Gemeinsam präsentierten sie die Songs des Musikers in einer deutlich größeren Klangwelt als bei seinen Solokonzerten.
Dabei trafen unterschiedliche musikalische Einflüsse aufeinander. Rockige Passagen und Pop-Elemente wechselten sich mit ruhigeren, akustischen Momenten ab. Gerade diese Mischung gehört zu dem besonderen Reiz der „Freunde Tour“: Mal steht der energiegeladene Bandsound im Vordergrund, mal wird es deutlich intimer.
Im Mittelpunkt standen dabei natürlich die bekannten Songs Poisels. Das Publikum im ausverkauften Museumshof erlebte einen Konzertabend, bei dem Künstler, Band und Fans eng zusammenrückten. Genau dieses Gemeinschaftsgefühl ist auch der Grundgedanke der Tour: Philipp Poisel, seine Band und das Publikum sollen für einen Abend zu einer eingeschworenen Gemeinschaft werden.
Nach vier ausverkauften Solotourneen und einer ebenfalls ausverkauften Tournee mit dem Neon Acoustic Orchestra setzt Poisel damit seine Erfolgsgeschichte auf den deutschen Bühnen fort. In Fulda wurde deutlich, warum seine Mischung aus emotionalen Texten, ruhigen Singer-Songwriter-Momenten und großem Bandsound seit Jahren ein treues Publikum findet.
