Für Milde war der Staffel-Einsatz ein weiterer Beleg für seine Vielseitigkeit. Nach dem erfolgreichen Auftritt im Hindernislauf stellte sich der Hünfelder Athlet nun auch der internationalen Sprintkonkurrenz. Im Finale übernahm er als vierter Läufer den Staffelstab und brachte ihn nach einem spannenden Rennen sicher über die Ziellinie.
Deutsches Quartett hält Anschluss an die Weltspitze
Bereits der Start ins Rennen gelang dem deutschen Team. Stephan Schönberg (Jahrgang 1976) brachte die Staffel mit einem schnellen Start auf Kurs. Auf der Gegengeraden hielt Matti Schmidt (1976) den Anschluss an die Spitzengruppe und übergab das Staffelholz anschließend an Björn Maier (1973).
Maier brachte den deutschen Schlussläufer Milde auf die letzten 100 Meter. Der 51-Jährige mobilisierte auf der Zielgeraden noch einmal alle Kräfte und verteidigte den fünften Platz gegen die internationale Konkurrenz.
An der Spitze setzte sich die Staffel aus den USA durch und sicherte sich den Weltmeistertitel. Japan belegte Rang zwei, Frankreich gewann Bronze. Australien kam knapp vor Deutschland auf Platz vier. Für das deutsche M50-Quartett bedeutete die Zeit von 48,80 Sekunden damit einen starken fünften Platz bei den Weltmeisterschaften.
Für den Hünfelder SV ist der Auftritt von Milde damit bereits der zweite starke WM-Auftritt in Südkorea. Nach Rang fünf über 3000 Meter Hindernis zeigte der Hünfelder nun auch über die Sprintdistanz, dass er auf internationaler Ebene vielseitig einsetzbar ist.
