Im überhaupt ersten Achtelfinale der Kreispokal-Runde 2026/27 empfängt der FSV Thalau am Mittwoch (18.30 Uhr) den SV Neuhof. Beide Teams teilen ein ähnliches Leid: Der SVN ist Gruppenliga-Schlusslicht mit erst einem Punkt, auch Thalau wartet in der KOL Süd noch auf einen Sieg. „Wir haben viele junge Kele im Team, hatten uns auch nicht groß verstärkt. Wir versuchen, mit diesen Jungs jetzt den Weg zu gehen, auch wenn es ein anderer ist, als man von Thalau im letzten Jahrzehnt gewohnt war“, sagt FSV-Trainer Uwe Bleuel offen und ehrlich: „Der Kader ist nicht so breit, das hatten wir auch letztes Jahr schon. Es fehlt die Erfahrung und es braucht Zeit“. Mit dem SV Neuhof vergleichen wollen sich die Vorderrhöner nicht – die Rollen seien klar verteilt. „Wir wollen uns gut aus der Affäre ziehen, das gibt eine gute Einheit für uns. Neuhof ist ein anderes Kaliber“, so Bleuel. Seine Mannschaft machte nach drei Pleiten zuletzt beim 0:0 gegen Grimmstadt einen Schritt nach vorne – so soll es weitergehen. Im Hinterkopf ist dabei schon das Derby gegen Schmalnau/Hettenhausen/Gersfeld am Sonntag, ehe der nächste Hammer-Doppelspieltag mit Hosenfeld und Vogelsberg in der Liga wartet. „Wir wollen uns von Spiel zu Spiel weiter verbessern, hier und da unsere Punkte und Siege holen, um wieder Anschluss zu finden“, blickt Bleuel ohnehin schon mehr auf die Liga, als auf den Kreispokal. Der Sieger des Spiels in Thalau trifft im Viertelfinale später auf Lütter oder Elters/Eckw./Schw.
Die zweite Runde ist derweil noch nicht zu Ende – bis Anfang September steigen noch Partien. Am Mittwoch um 18.30 Uhr ist der SV Großenlüder gegen den Titelverteidiger aus Flieden dran. Um 19 Uhr spielt noch Margretenhaun gegen Germania Fulda. Bei der Teutonia herrscht Vorfreude auf das Wiedersehen mit der Buchonia – schon im Vorjahr trafen beide im Pokal aufeinander. „Es ist eine ähnliche Konstellation“, sagt Großenlüders Trainer Swen Kopp: „Wir sehen das als Lernfaktor und werden uns so wertvoll verkaufen, wie es geht, und schauen, was rauskommt“. Die Fliedener haben am Wochenende in der Liga spielfrei, müssen allerdings Wunden lecken nach der ersten Niederlage gegen Weidenhausen. „Wenn die normale Verbandsliga-Mannschaft kommt, wollen wir gut durchkommen“, betont Kopp. Der Fokus der Gastgeber liege nach dem Abstieg auf der KOL, nur dass nun Pokal gespielt statt trainiert wird: „Es ist nicht mehr so heiß, wir haben ein paar mehr Leute“, so Kopp. Der Liga-Start der Teutonen war in Petersberg wenig erfolgreich, dann folgte ein Sechs-Punkte-Doppelspieltag, ehe es zwei Remis gab. „Wir sind noch nicht so richtig angekommen, fußballerisch waren wir jetzt die bessere Mannschaft, konnten die Spiele aber nicht entscheiden. So easy ist es als Absteiger dann auch nicht“, fordert Kopp mehr Konstanz, und weniger Ungeduld. Nach der Hitzewelle und den bisherigen Spielen wolle er dennoch etwas rotieren – „die Jungs tun mir schon ein bisschen leid“, gibt er an.
Kreispokal Fulda - Zweite Runde
Mittwoch
18.30 Uhr
Großenlüder – Flieden
19 Uhr
Margretenhaun – Germania Fulda
Kreispokal Fulda - Achtelfinale
Mittwoch
18.30 Uhr
Thalau – SV Neuhof
