Mit Henning Strauss sprachen sie darüber, wie Verantwortung erfolgreich von einer Generation an die nächste übergeht. Für Henning Strauss liegt im Generationenwechsel eine der größten Stärken von Familienunternehmen: „Die Erneuerung ist quasi ab Werk eingebaut. Ich habe sehr davon profitiert, mit welcher Offenheit mein Vater uns Jungen begegnet ist.“ Jede der drei Strauss-Generationen habe das Unternehmen neu erfunden: Aus dem reisenden Händler wurde der europaweite Versandhandel, aus dem Händler der Hersteller, aus funktionaler Arbeitskleidung eine weltweit begehrte Marke. Henning Strauss kennt dabei beide Perspektiven. Mit 49 Jahren galt er selbst über viele Jahre als Junior im Familienunternehmen: „Heute kann ich mit Weitblick die Kraft der nächsten Generation fördern. Das wünsche ich mir auch für politische Verantwortung. Es ist Zeit für die Jungen: In einer alternden Gesellschaft sind wir gefordert, die Jungen überzurepräsentieren, um unser Land zukunftsfähig zu machen.“
Während eines Rundgangs durch die Strauss CI Factory diskutierten die Teilnehmer über die Wettbewerbsfähigkeit des Standorts Deutschland. In 2025 hat Strauss seinem Partnership-Portfolio erstmals einen Global Player aus der Technologiebranche hinzugefügt: Gemeinsam mit Meta entwickelt das Unternehmen neue digitale Werkzeuge für das Handwerk, die Strauss den Gästen präsentierte. „Wir verbinden unser Workwear Valley mit dem Silicon Valley. Das unterstreicht unseren Anspruch als Pate des Handwerks: Wir bringen den Skilled Trades weltweit Sichtbarkeit und Wertschätzung – und geben dem kompetenten Handwerker bahnbrechend neue Tools an die Hand“, sagt Henning Strauss.
Strauss sieht in der Verbindung deutscher Handwerkskompetenz und Zukunftstechnologien eine große Chance für den Wirtschaftsstandort Deutschland als Ganzes: „Das deutsche Handwerk ist ein über Jahrhunderte angehäufter Schatz an Erfahrung und Wissen. Es gilt, diesen Schatz in Daten zu überführen, um ihn für Zukunftstechnologien nutzbar zu machen.“ Einigkeit bestand darin, dass künftiger wirtschaftlicher Erfolg in Deutschland langfristige Rahmenbedingungen, unternehmerische Freiheit und mehr Vertrauen in die Gestaltungskraft der nächsten Generation erfordert.
Strauss befindet sich derzeit in einer neuen Entwicklungsphase. Nach Jahrzehnten starken Wachstums nutzt das Familienunternehmen seine solide wirtschaftliche Position, um gezielt in die Zukunft zu investieren: Mit der Erneuerungsoffensive „New Bird 2030“ schafft Strauss die Voraussetzungen für den nächsten Wachstumsschritt und erschließt systematisch weltweit neue Märkte – ab 2027 etwa sind die Produkte mit dem Vogel in Australien in 200 Filialen des führenden örtlichen Händlers für Home Improvement und Handwerksbedarf sowie Online erhältlich. Parallel investiert das Familienunternehmen in Digitalisierung und Künstliche Intelligenz, um seine Organisation noch effizienter und skalierbarer aufzustellen.
Leopold Born, CDU-Generalsekretär Hessen, sagte beim Besuch: „Wer die Wettbewerbsfähigkeit unseres Landes stärken will, muss den Unternehmen zuhören, die jeden Tag Wertschöpfung schaffen. Als Familienunternehmen und Weltmarktführer ist Strauss ein Aushängeschild für Hessen. Das Unternehmen zeigt eindrucksvoll, wie Innovationskraft, wirtschaftlicher Erfolg und Verantwortung für die Beschäftigten sowie die Region Hand in Hand gehen. Unser Anspruch als CDU Hessen ist klar: Wir setzen uns für die besten Rahmenbedingungen ein, damit Unternehmen in Hessen solche Erfolgsgeschichten schreiben können – mit weniger Bürokratie, schnelleren Verfahren und einer Politik, die Leistung, Unternehmertum und Investitionen wertschätzt.“
Pascal Reddig, Stellvertretender Bundesvorsitzender der Jungen Union und Bundestagsabgeordneter, sagte: „Strauss ist einer der wichtigsten Arbeitgeber im Main-Kinzig-Kreis und ein Aushängeschild für die Innovationskraft unserer Region. Wer sieht, mit welcher Geschwindigkeit hier neue Ideen entwickelt und weltweit vermarktet werden, erkennt das - trotz aller Widrigkeiten - noch immer enorme Potenzial des Wirtschaftsstandorts Deutschland. Unsere Aufgabe als Politik ist es, Unternehmen wie Strauss nicht mit immer neuen Vorschriften auszubremsen, sondern ihnen den Rücken freizuhalten. Weniger Bürokratie, schnellere Genehmigungen und verlässliche Rahmenbedingungen schaffen Freiräume für Innovation, Investitionen und sichere Arbeitsplätze.“
Und Bundestagsabgeordneter Johannes Wiegelmann meinte: „Strauss beweist, was unsere Region kann: Weltmarktniveau mit festen Wurzeln in der Heimat. Beeindruckend ist, wie hier jede Generation das Unternehmen neu erfindet, ohne das Fundament zu verspielen. Von dieser Selbstverständlichkeit, mit der die nächste Generation Verantwortung übertragen bekommt, kann sich die Politik einiges abschauen. Daran arbeiten wir als Junge Gruppe im Bundestag.“
