„Wir spielen im Stadion, lange her, dass wir da gespielt haben. Das ist auch schön“, sagt Fliedens Trainer Christian Kreß. Der besondere Rahmen soll seine Mannschaft zusätzlich motivieren. „Es ist ein Highlight-Spiel. Es ist schon etwas Besonderes, auch für die Jungs.“
Sportlich erwartet Kreß ein Duell auf Augenhöhe. Beide Mannschaften sind ähnlich durchwachsen in die Verbandsliga-Saison gestartet. Waldgirmes, in der vergangenen Spielzeit noch in der Hessenliga unterwegs, steht nach fünf Spielen bei vier Punkten. Flieden musste zuletzt gegen Weidenhausen die erste Saisonniederlage hinnehmen, zog anschließend aber durch einen Sieg in Großenlüder in die zweite Kreispokalrunde ein.
„Ich kenne Waldgirmes gar nicht“, sagt Kreß, der sich deshalb vor allem auf die eigenen Stärken konzentrieren will. „Wir setzen auf unsere eigenen Stärken und wollen unser Spiel durchziehen. Wie das aussieht, sieht man dann am Mittwochabend.“ Klar ist für den Trainer aber auch: „Es ist ein Heimspiel, das wir gewinnen wollen.“
Dabei könnte der größere Platz im Königreichstadion eine Rolle spielen. „Der Platz ist größer als unser üblicher Platz. Das macht im Allgemeinen einen Unterschied, weil es mehr Räume gibt“, erklärt Kreß. Seine Mannschaft müsse diese Räume entsprechend nutzen und gleichzeitig die eigenen Vorgaben umsetzen.
Personell sieht es bei der Buchonia derweil wieder etwas besser aus. „Der Kader sieht wieder ein Ticken besser aus. Einige kommen wieder. Das stimmt optimistisch“, sagt Kreß. Auch Kelvin Jasching steht nach abgesessener Rotsperre wieder zur Verfügung. Für Flieden geht es zudem um den Einzug ins Achtelfinale. Dort würde mit dem FC Bayern Alzenau ein Hessenligist warten. „Wir wollen unbedingt weiterkommen“, hatte Kreß bereits vor der Partie betont. Nun soll im eigenen Stadion der nächste Schritt gelingen.
