Der SV Buchonia Flieden wurde aus dem entsprechenden Topf zuerst gezogen und hoffte womöglich schon auf das Derby gegen Hünfeld. Doch statt dem HSV wurde es der SC Waldgirmes, der jüngst aus der Hessenliga abgestiegen war. Für Hünfeld war damit klar: Zweitrunden-Gegner wird der Hessenliga-Konkurrent TuBa Pohlheim. Das Los entschied, dass die Hünfelder auch noch nach Mittelhessen reisen müssen. Die SG Bad Soden spielt derweil beim Frankfurter Gruppenligisten Germania 08 Dörnigheim.
Die Auslosung der zweiten Runde erfolgte wie gewohnt nach geographischen Gesichtspunkten, so waren der Hünfelder SV und der SV Flieden in einem Top mit Waldgirmes und Pohlheim, während die möglichen Gegner der SG Bad Soden sich wieder mehr in Richtung Frankfurt orientierten. Die zweite Runde soll Ende September abgeschlossen sein, berichtete Pokalspielleiter Matthias Schmelz.
Ab der dritten Runde steigen dann auch Drittligist SV Wehen Wiesbaden und die letztjährigen Regionalligisten um die SG Barockstadt Fulda-Lehnerz mit ein, weiterhin kommt als achter gesetzter Teilnehmer die bestplatzierte Mannschaft der Fair-Play-Wertung aller Verbandsspielklassen 2025/26 hinzu: der TSV Künzell aus der Gruppenliga Fulda. Wie Schmelz erklärte, wurde erstmals in dieser Form nach Runde zwei auch direkt das Achtelfinale mit ausgelost, sodass alle bereits ihre möglichen Gegner kennen.
SG Barockstadt gegen Cappel oder Ederbergland
Bad Soden winkt im Erfolgsfall damit ein Duell mit Regionalligist Steinbach Haiger, der Sieger des Hünfelder Spiels darf sich auf den FSV Frankfurt freuen. Die SG Barockstadt Fulda-Lehnerz weiß immerhin schon: Es geht zum FSV Cappel oder zum FC Ederbergland. Für ein kleines Raunen sorgte das Los KSV Hessen Kassel, der ein Derby bestreiten darf – entweder in Wolfhagen, oder den Klassiker in Baunatal. Flieden war als Drittletztes dran, im Falle eines Sieges war sogar noch das Duell gegen den OFC oder ein Derby in Künzell drin – am Ende entschied das Los aber: Es würde gegen Regionalliga-Absteiger Alzenau gehen. Für Künzell steht derweil fest: Es wird ein Heimspiel gegen einen Süd-Verbandsligisten, entweder RW Darmstadt oder den letztjährigen Halbfinalisten Ober-Roden.
Das Achtelfinale wird im Oktober gespielt. Das Endspiel des Hessenpokals steigt übrigens am 29. Mai 2027 im Stadion eines Finalisten, wie Schmelz nochmal erläuterte.
Die 2. Runde des Hessenpokals 2026/27:
FSV Cappel – FC Ederbergland
FSV Wolfhagen – KSV Baunatal
SV Flieden – SC Waldgirmes
TuBa Pohlheim – Hünfelder SV
Germ. Dörnigheim – SG Bad Soden
SG Bornheim/GW – Türk Gücü Friedberg
SKV RW Darmstadt – Germ. Ober-Roden
VfR Groß-Gerau – FV Biebrich 02
Das Achtelfinale des Hessenpokals 2026/27:
Dörnigheim/Bad Soden – TSV Steinbach Haiger
Pohlheim/Hünfeld – FSV Frankfurt
Bornheim/Friedberg – SV Wehen Wiesbaden
Cappel/Ederbergland – SG Barockstadt Fulda-Lehnerz
Wolfhagen/Baunatal – KSV Hessen Kassel
Flieden/Waldgirmes – FC Bayern Alzenau
TSV Künzell – RW Darmstadt/Ober-Roden
Groß-Gerau/Biebrich – Kickers Offenbach
