„Der Druck nach dem Abstieg aus der Regionalliga und dem misslungenen Saisonstart in der Lotto Hessenliga, wurde unserem bisherigen Trainer Kreso Ljubicic in Kombination mit seinen Verpflichtungen bei seinem Arbeitgeber und als dreifacher Familienvater zu groß“, heißt es in einer Pressemeldung des Vereins.
Direkt nach der 0:3-Niederlage beim bisherigen Tabellenletzten RW Walldorf stellte der Coach sein Traineramt gegenüber der Vereinsführung zur Verfügung und informierte noch in der Kabine die Mannschaft über seine Entscheidung. „In den 40 Spielen als verantwortlicher Cheftrainer holte Kreso in 34 Regionalligaspielen 27 Punkte, welche ohne den Abstieg von Ulm zum Klassenerhalt gereicht hätten. Die Punktausbeute aus den ersten sechs Spielen der neuen Lotto Hessenliga Saison war mit drei Punkten (drei Unentschieden) sehr dürftig und für den eigenen Leistungsanspruch des 37jährigen ehrgeizigen Kroaten zu wenig“, schreibt der Verein.
Die Vereinsführung des FC Bayern Alzenau respektiert diese persönliche und sicher nicht leichte Entscheidung von Kreso Ljubicic und bedankt sich für die Tätigkeit und dessen Einsatz in den letzten 1,5 Jahren beim FC Bayern Alzenau. Wer nun die Mannschaft ab Dienstag auf das schwere Heimspiel am Samstag gegen CSC 03 Kassel vorbereitet und das Team dann auch coacht, ist noch nicht entschieden.
