Verbandsliga
Von einem abermals „grandiosen Spieltag“ konnte Rot-Weiß Fuldas Mannschaftsbetreuer Uli Fromm sprechen: In der Sechser-Verbandsliga gewann das Team das vorletzte Saisonspiel mit 5:4 beim TC Steinbach, der anfangs mit Aufstiegsambitionen in die Medenrunde gegangen war und vorher in der Tabelle vor den Fuldaern lag. Die Rot-Weißen reisten aber mit der besten Mannschaft an und zeigten eine „mega Teamleistung“: Der Franzose Arthur Bonnaud unterlag nach großem Kampf einem starken schwedischen Nachwuchsspieler mit 6:2, 1:6, 8:10. Dafür zeigte Leopold Stock an Position zwei eine Glanzleistung und bezwang einen starken Briten in zwei Sätzen. „Er ist seit Wochen in Topform und hat dem Gegner keine Chance gelassen“, strahlte Fromm. Fabian Neff spielte an Position drei stundenlang, verlor dann aber nach Kampf und Krampf mit 5:7, 6:7. An vier hingegen kämpfte sich Caspar Schütze durch den Champions Tiebreak und holte den Punkt. Kiano Litz war an fünf eine Bank und gab kein einziges Aufschlagspiel in einem engen Match ab, während Max Hajok an sechs erst im Champions Tiebreak verlor. Somit stand es 3:3 nach den Einzeln und die Doppel mussten entscheiden. Und hier trumpfte Fulda hintenraus auf: Das Spitzendoppel Bonnaud/Schütze zog den Kürzeren im Champions Tiebreak, dafür gewannen aber Stock/Litz sowie Neff/Hajok jeweils deutlich und sicherten den Gästen den famosen Sieg.
Mit diesem Erfolg sind die Rot-Weißen nun Tabellendritter und schreiben ihr Märchen nach dem Durchmarsch in die Verbandsliga weiter. Sogar eine rechnerische Chance auf Platz eins besteht noch, denn am Sonntag wartet das Spitzenspiel am Frauenberg gegen Tabellenführer Wiesbaden. Übrigens gewannen sowohl Wiesbaden als auch der Zweite aus Seeheim am Sonntag allesamt mit 5:4 – genau wie Fulda.
Punkte für RW Fulda: Leopold Stock, Caspar Schütze, Kiano Litz, Stock/Litz, Neff/Hajok.
Das 6:0 im Heimspiel gegen Oberndorf war für die GW Fulda-Herren in der Vierer-Verbandsliga ein „Pflichtsieg“, wie Teamchef Falk Hartmann erklärte. Es ging nicht nur darum, zu gewinnen, sondern auch darum, hoch zu gewinnen, um das Titelrennen spannend zu halten. Die Fuldaer liegen nun einen Matchpunkt hinter Langen II, das Fernduell am kommenden Wochenende wird die Entscheidung um die Meisterschaft bringen. Daniel Orlita konnte an Position eins Kräfte schonen, sein Gegner musste schon beim Stand von 3:0 im ersten Satz aufgeben. Hartmann und Felix Sekanina hatten gar keine Probleme, Aron Tukcas an vier musste im zweiten Satz in den Tiebreak, gewann diesen dann aber glatt. Ganz wichtig für das Meisterschafts-Rennen war dann auch noch der zweite Punkt im Doppel: Orlita/Hartmann siegten locker, Sekanina und Tukacs kämpften sich durch den Champions Tiebreak und gewannen dort mit 10:5. „Es war ein verdienter Sieg, jetzt gilt der volle Fokus dem letzten Spieltag“, so Hartmann. Die Fuldaer treffen dabei im Derby auf BW Petersberg.
Punkte für GW Fulda: Daniel Orlita, Falk Hartmann, Felix Sekanina, Aron Tukacs, Orlita/Hartmann, Sekanina/Tukacs.
Blau-Weiß Petersberg wiederum wird sich wieder aus der Vierer-Verbandsliga verabschieden: Am vorletzten Spieltag verloren die Osthessen ihr letztes Heimspiel mit 1:5 gegen den TV Groß-Umstadt. Luca Hohmann punktete an Position drei, ärgerlich verlief das Einzel von Alexander Gepperth an zwei, der den ersten Satz klar gewann, dann aber mit 12:14 im Champions Tiebreak den Kürzeren zog. So ging es mit einem 1:3-Rückstand in die Doppel, die die Gäste dann deutlich gewinnen konnten. Insgesamt sind die Petersberger als Vorletzter nun so gut wie abgestiegen, erst recht, wenn diese Woche noch das schwere Derby in Fulda wartet. „Die Verfügbarkeit von den Spielern war ein kleines Problem dieses Jahr“, erläutert Mannschaftsführer Michael Ritz, dazu hatte das Team kurz vor Saisonstart zwei kurzfristige Abgänge zu verzeichnen. Dafür, so Ritz, habe sich die Mannschaft aber „nicht schlecht geschlagen, wir waren nicht so weit weg von anderen, wie es die Ergebnisse vermuten lassen“. Die Liga sei insgesamt aber natürlich zu stark gewesen.
Punkt für BW Petersberg: Luca Hohmann.
Gruppenliga
In der Sechser-Gruppenliga hat RW Fulda II einen ganz wichtigen 6:3-Heimerfolg gegen Schlusslicht SW Frankfurt gefeiert und damit zwei Punkte Luft zwischen sich und die Abstiegsplätze gebracht. Der Klassenerhalt ist damit zum Greifen nah. Konstantin Nophut, Leopold Hohmann, Elias Klüber und Luis Gutjahr holten die Einzelpunkte an den Positionen drei bis sechs. Benedikt Reith an zwei unterlag im Champions Tiebreak, Laurenz Schuster an eins deutlich gegen einen starken Gegner. Durch die beiden Doppelsiege von Hohmann/Klüber und Schäfer/Brähler war der Sieg dann unter Dach und Fach.
In der Vierer-Gruppenliga steht der Meister fest – und kommt nicht aus Osthessen: Der Kasseler TC 31 bezwang Bad Soden-Salmünster glatt mit 6:0 und ist vorne nicht mehr zu verdrängen. BW Bad Hersfeld kassierte derweil die erste Saisonniederlage – und was für eine: 0:6 hieß es bei der MSG Bad Sooden-Allendorf/Witzenhausen. Allerdings fehlten mit Thielbeer und Schaller zwei gesetzte Spieler. Der SV Neuhof teilte beim 3:3 mit Beisheim die Punkte, und Marbach schlug BW Hünfeld mit 4:2 im Osthessen-Duell. Hünfeld bleibt damit punktlos am Tabellenende, Marbach robbte sich etwas vor und schaffte den Klassenerhalt, da sowohl der TCM als auch Beisheim als Konkurrent dahinter alle Saisonspiele absolviert haben.
Junioren
Die Jungs der MSG RW Fulda/TC Eichenzell hatten am vorletzten Spieltag der Vierer-Gruppenliga das Auswärtsspiel beim SC Frankfurt 80 II vor der Brust. Dabei sprang am Samstag ein 3:3 für die U18 aus Osthessen heraus. Leopold Hohmann, Luis Gutjahr und Hohmann/Gutjahr punkteten. Unglücklich verlief das zweite Doppel: Elias Alexis und Jakob Dragon mussten sich im Champions Tiebreak geschlagen geben, wie schon zuvor Alexis im Einzel. Ein Sieg war also auf jeden Fall drin – die Jungs gehen nun als gesicherter Tabellenvierter ins letzte Heimspiel gegen Altenstadt.
