Während die SGEL nach dem Abstieg aus der Verbandsliga und einer kurzen Sommerpause nach der Relegation mit 0:1 im Blauen Eck startete, siegte Niederaula/Kerspenausen mit 3:2 gegen Oberzell/Züntersbach. „Klar hat uns das etwas überrascht, dass Freiensteinau gewonnen hat. Eiterfeld ist bei mir schon ganz oben auf der Liste mit dabei – aber Freiensteinau ist auch schwer zu knacken. Wir wissen ja aus der letzten Saison, was in dieser Liga alles passieren kann“, sagt Niederaulas Trainer Ernest Veapi, der sich an der Seitenlinie das Amt ab sofort mit Sohnemann Adrian teilt. Der Einstand am Sonntagabend war geglückt, wenngleich es die Mannschaft souveräner hätte herunterspielen können nach 2:0- und 3:1-Führung. „Da haben wir uns unnötig schwergetan, aber wir sind erstmal froh, dass wir gewonnen haben“, sagt Veapi.
Nun geht es bereits am Donnertag weiter – einerseits dürften viele Fans zum Duell kommen, denn alle anderen spielen am Freitag, aber ebenso dürften auch die nächsten Kontrahenten sich beide Teams ganz genau anschauen. Veapi soll es recht sein: „Wir haben dann zum Sonntag hin einen Tag mehr zum Regenerieren“. Ehe seine SG dann nach Lütter reist und Eiterfeld am Sonntag Huttengrund empfängt, kommt es Donnerstagabend zunächst zum großen Wiedersehen: Mit Nils Wenzel oder Robin Sorg spielt der eine oder andere Ex-Eiterfelder in Veapis Team, Levi Köller ist gar erst diesen Sommer vom Hain nach Niederaula gewechselt. Ob der Termin schon im Kalender markiert wurde? „Ich habe noch nichts mitbekommen – für mich ist es auch ein Spiel wie jedes andere, aber für die Jungs natürlich besonderes Duell“, so der Coach, der die Marschroute vorgibt: „Jeder will gewinnen, wir natürlich auch wieder. Aber vielleicht stehen sie beim ersten Heimspiel etwas mehr unter Zugzwang“. Die SGEL, die gegen Niederaula auf den gesperrten Phil Kramer verzichten muss, kann sich indes schon an Derbys an Donnerstagen gewöhnen: Kommende Woche (13. August) geht es nach Dittlofrod.
