Tennis 21.08.2026

Fuldaer Teams mit Titelchancen – Hühner sind noch nicht im Stall

Osthessen (pf) – Spannung pur in der Tennis-Medenrunde 2026: Der vorletzte Spieltag bei den Herren wie auch bei den Damen steht am Wochenende an, dabei kommt es am Sonntag zu vielen Duellen mit heiklen Konstellationen. Auch die eine oder andere Entscheidung könnte bereits fallen.

Symbolfoto: Görlich Media

Herren

Rot-Weiß Fuldas Herren in der Sechser-Verbandsliga haben das letzte Auswärtsspiel des Jahres vor der Brust: Am Sontag um 9 Uhr geht es zum TC Steinbach, der aktuell auf Platz zwei liegt. Die Rot-Weißen sind nach dem jüngsten Erfolg in Langen ganz entspannt, haben als Aufsteiger den Klassenerhalt sicher und sogar noch eine ganz kleine Chance auf den Aufstieg. „Wiesbaden hatte letzte Woche verloren gegen Steinbach, wo wir jetzt spielen. Danach haben wir noch selbst Wiesbaden, also besteht noch eine kleine Chance“, so Teamsprecher Uli Fromm. Doch die Meisterschaft ist längst nicht das erklärte Ziel der Fuldaer. Gefeiert wurde der Liga-Verbleib ohnehin schon, alles weitere ist Bonus.

In der Vierer-Verbandsliga geht es oben wie unten noch um etwas: Grün-Weiß Fuldas Herren absolvieren bis Saisonende noch zwei Heimspiele, das erste davon am Sonntag gegen den TC Oberndorf. Ein Sieg ist das klare Ziel von Mannschaftsführer Falk Hartmann und Co., der mit seinem Team punktgleich mit dem Spitzenduo Langen und Schwanheim ist. Aber was die Matchpunkte angeht, liegen die Fuldaer knapp hinter den beiden Konkurrenten. „Es wird auf jeden Punkt ankommen. Wir müssen unsere Hausaufgaben machen und haben jetzt noch zwei Gegner aus der unteren Tabellenhälfte. Da wollen wir die Chancen aufrechterhalten“, so Hartmann. BW Petersberg hingegen kann trotz des Punktgewinns zuletzt in Bierstadt den Abstieg nur noch ganz theoretisch abwenden. Am Sonntag wartet das letzte Heimspiel gegen den TV Groß-Umstadt, dort wollen sich die Blau-Weißen – unabhängig vom Ergebnis – nochmal ordentlich präsentieren.

In der Sechser-Gruppenliga kämpft RW Fulda II noch gegen den Abstieg und peilt am Sonntag im Heimspiel gegen Schlusslicht SW Frankfurt wichtige Punkte an. In der Vierer-Gruppenliga steht ebenso der vorletzte Spieltag an: BW Bad Hersfeld gastiert am Sonntag (9 Uhr) in Witzenhausen, Bad Soden-Salmünster parallel beim Kasseler TC 31. Der SV Neuhof empfängt BW Beisheim und in Marbach steigt das Keller-Derby des TC Marbach gegen BW Hünfeld.

 

Damen

Gegen den Abstieg geht es auch für den TC Bad Soden-Salmünster in der Sechser-Verbandsliga der Damen. Realistisch ist ein Ligaverbleib nicht mehr, doch das Schlusslicht würde gerne in den zwei verbleibenden Heimspielen noch die ersten Punkte einfahren. Vielleicht gelingt es ja am Sonntag (9 Uhr) gegen den SC Frankfurt 80 II.

Die Vierer-Verbandsliga hingegen ist an der Spitze spannend wie nie, vor allem aus osthessischer Sicht: GW Fulda stürzte jüngst Baunatal von der Spitze und machte Rot-Weiß Fulda zum Tabellenführer. Die Rot-Weißen wollen ihre Position nun behaupten und spielen am Sonntag beim Marburger TC II.  Team-Betreuer Hubertus Reith merkt aber an: „Es sieht natürlich nicht so schlecht aus, aber wir wissen: Die Hühner werden erst gezählt, wenn sie im Stall sind“. Grün-Weiß Fulda empfängt parallel den TC Olympia Lorsch II.

Darunter meldet sich die MSG Eiterfeld/Rasdorf/Hünfeld in der Sechser-Gruppenliga aus der Sommerpause zurück und gastiert am Sonntagmorgen beim TC Wetzlar. In der Vierer-Gruppenliga steht GW Fulda II vor dem Heimspiel gegen den TC Weilmünster.