Über die FIBA-Plattform waren ursprünglich 59 Teams angemeldet, wovon am Ende 24 Teams ausgewählt wurden. „Alleine daran sieht man schon, wie groß das Interesse mittlerweile ist und was für ein Niveau dort zusammenkommt“, findet Jurcevic. Sportlich war der Weg ins Finale für die Fulda Baskets jedenfalls nicht einfach: „Wir hatten mehrere hochklassige Matchups. Bei Frankfurt waren unter anderem Nachwuchsspieler aus dem Umfeld der Skyliners dabei und auch Pachanga hatte Spieler im Kader, die auf Regionalliga- beziehungsweise ProB-Niveau unterwegs sind“, so der Trainer. Im Finale gegen „The South“ ging es dann erneut gegen einen sehr starken Gegner mit Spielern, die auch im höherklassigen Basketball aktiv sind. „Da mussten wir uns am Ende verdient geschlagen geben“, sagte Jurcevic.
Für das Team war der zweite Platz trotzdem ein richtiges Ausrufezeichen. „Vor allem zeigt es mir, dass die Arbeit langsam Früchte trägt. Ich glaube, dass uns die Reise nach Bosnien mit den Turnieren in Vitez und Prnjavor extrem geholfen hat. Dazu kommt, dass unser Kader stabil geblieben ist. Wir kennen uns immer besser, jeder findet seine Rolle und trotzdem haben wir unser Potenzial meiner Meinung nach noch lange nicht komplett ausgeschöpft. Da ist noch sehr viel Luft nach oben“, so Jurcevic, den besonders freute, „dass sich Fulda 3x3 nicht nur organisatorisch weiterentwickelt, sondern mittlerweile auch spielerisch die nächsten Schritte macht und wir gegen solche Gegner mithalten und Spiele gewinnen können“.
Diese Entwicklung solle langfristig auch stärker in den 5-gegen-5-Bereich übertragen werden. „Natürlich haben wir dort andere Voraussetzungen und Möglichkeiten, aber wir wollen mit den Mitteln, die wir haben, genauso konsequent arbeiten und etwas aufbauen, damit wir auch dort langfristig gute Ergebnisse erzielen können“, meint der Trainer, der seinen Jungs und allen Unterstützern dankt, sowie auch den Organisatoren aus Darmstadt „für ein wirklich starkes Turnier“. Gespielt haben für die Fulda Baskets: Michael Heberle, Frederik Fehl, Krist Obi und Boris Jurcevic.
