„Wir wollten eine Heimatstätte finden, in der sich Kinder wohlfühlen“, sagte Kita-Leiterin Bozena Gorsemann. Auch Diakon Dr. Stefan Ohnesorge sprach von einer Wohlfühloase für die Kinder und betonte, wie wichtig es sei, den Kindern eine vertraute Umgebung zu schenken, auch andere Dinge seien wichtig, meinte er: „Kinder von Medien fernhalten und über Dinge staunen lassen“. Das Gebäude, die Gäste und die Kinder wurden zum Abschluss der Andacht gesegnet. Stefan Möllenei, Leiter des Amts für Jugend, Familie und Senioren bei der Stadt Fulda, griff ein Sprichwort auf: „Es braucht ein ganzes Dorf um ein Kind zu erziehen.“ Er empfinde die Vielfalt als besonders wichtig, die in der Kita gegeben werde.
Sven Haustein, Geschäftsführer der St. Vinzenz Soziale Werke gGbmH, die Träger der Kita ist, blickte auf den langen und oft steinigen Weg bis zur Eröffnung zurück. Im August 2022 hatte die Vinzenz-Gruppe die Trägerschaft von der katholischen Kirche übernommen. „Wegen des geplanten Neubaus, den wir heute einweihen dürfen, mussten wir 2021 übergangsweise mit unseren Ü3 Kindern in das Gebäude der alten katholischen Kindertagesstätte in Marbach umziehen und die Krippenkinder kamen im Pfarrheim hier in Lehnerz unter“, blickte Haustein auf die für alle mit Herausforderungen verbundene Zeit zurück. Bedingt durch die diversen Krisen und das zeitweise nur schwer zu bekommende Baumaterial habe sich der Bau über vier Jahre hingezogen. Doch alles habe sich gelohnt. „Wir stehen nun in einer der vielleicht modernsten Kindertagesstätten unserer Stadt“, sagte Haustein und dankte der Stadt für die gute Zusammenarbeit. Zur Einweihungsfeier gehörten auch Auftritte der Kinder.
Nach den Ansprachen konnten die Besucherinnen und Besucher sich die Kita anschauen und am Programm teilnehmen. Es gab verschiedene Speisen und Getränke und es wurden Schminken für die Kinder sowie Bastelaktionen angeboten. Highlights waren das große Feuerwehrauto, das sich die Kinder anschauen konnten, und eine Hüpfburg.
