Der Lehrwanderpfad zum Gipfelkreuz sowie der mitten im Wald gelegenen Platz „Albiez-Ruh“ wurden begutachtet, dieser wurde im Frühjahr durch den Rhönklub Zweigverein Hünfeld mühevoll ertüchtigt und somit der Allgemeinheit wieder nutzbar gemacht. Noch unbekannter scheint die Reitersprungkapelle aus dem Jahr 1829 unterhalb des Bettelsteins direkt an der B27 gelegen, zugewachsen und doch nicht vergessen, jedoch inzwischen sehr in die Jahre gekommen und durch eine Sanierung für rund 20.000 Euro bald wieder aufgehübscht werden soll.
In Sargenzell bekam man außerhalb des Betriebs einen Einblick in die neue Bauernhof-Kita auf
Kospersch-Hof. Mit viel Herzblut aufgebaut und betrieben können die Kinder inmitten der Tiere hier eine hochwertige Betreuung genießen, die eigens errichtete Schutzhütte lässt keine Wünsche offen. Auch der Bikepark am Sportplatz Sargenzell bietet umfangreiche Nutzungsmöglichkeiten, selbst von weit her kommen Biker angereist, um die große Anlage zu befahren.
Am nächsten Termin in Großenbach konnten sich die Teilnehmer vom Fortschritt im Neubaugebiet am
Weinberg ein Bild machen. Drei der dort zur Verfügung stehenden Grundstücke sind inzwischen bebaut, die restlichen neun Bauplätze stehen noch zur Verfügung. Vollständig umgesetzt werden konnten die Schutzmaßnahmen vor den Folgen von Starkregenereignissen, die in den vergangenen Jahren immer wieder zu immensen Schäden an Grundstücken und Gebäuden geführt hatten. Ein Erdwall zum Zurückhalten von Wasser am Rande der Ortslage, neue Verrohrung und vor allem ein neues Einlaufbauwerk im Bereich der Kreuzstraße sollen diese Schäden vermeiden. Die Gesamtkosten hierfür beliefen sich auf fast eine halbe Million Euro. Die Wünsche des Ortsbeirates zur Neugestaltung des Dorfplatzes wurden durch Ortsvorsteher Armin Heil vorgestellt, mehr Aufenthaltsqualität aber auch weiterhin die Nutzung für Feste sollen hier in den kommenden Wochen erarbeitet und nach Möglichkeit über das KEK-Verfahren zur Umsetzung gebracht werden.
Beim dritten Termin wurde das Museum Modern Art sowie die damit verbundene Stiftung und die Arbeit des Beirats vorgestellt. Um kein unbekannter Ort zu sein, werden hier nicht nur Kunstausstellungen, sondern auch weitere kulturelle Veranstaltungen durchgeführt und durch ein neues Format auch das Quartier im Nord-Ostend mit eingebunden.
Hinter hohen Hecken und Bäumen gelegen und einer fast unbekannten Zuwegung bekamen die Teilnehmer die PV-Anlage mit Batteriespeicher der Hünfelder Kläranlage vorgestellt. Wohlbehütet und gepflegt von wolligen Vierbeinern erspart diese Anlage den Gebührenzahlern rund eine Viertel Million Euro jährlich für den kontinuierlichen Strombedarf zur Wasseraufbereitung.
Fraktionsvorsitzender Steffen Diegmüller dankte den Teilnehmern und vor allem Bürgermeister Benjamin Tschesnok für die Begleitung und Zusatzinformationen zu den einzelnen Stationen. Das gesetzte Ziel sei es in all den unterschiedlichen bekannten und vielleicht auch unbekannten Orten unserer Stadt, Maßnahmen und Mittel nachhaltig für Erhalt, Ausbau und Neugestaltung aufzubringen und damit Hünfeld weiterhin als den Ort zu erhalten, der bekannt ist, geschätzt wird und in dem sich wohlgefühlt wird.
