Möller, der von 1972 bis 2001 Beigeordneter der Gemeinde war, hat sich nach eigenen Angaben bereits damals gemeinsam mit dem von 1976 bis 2000 amtierenden Bürgermeister Ludwig Ebert für die Erhaltung und Restaurierung von Bildstöcken eingesetzt. Auch der Heimatforscher Raimund Henkel habe dabei wertvolle Unterstützung geleistet, und das Bistum Fulda habe finanzielle Zuschüsse gegeben.
Sein Vorschlag: Für alle neun Ortsteile sollen die Bildstöcke mit Standort, Geschichte, Inschriften, Baujahr, Zustand, GPS-Daten und Fotos digital erfasst und auf einer Karte dargestellt werden. Daraus könnte später ein „Digitaler Bildstockführer Königreich Flieden“ mit fünf- bis 15-Kilometer-Wanderwegen und einer App entstehen.
Möller appelliert deshalb an die kommunalen Fraktionen, das Thema erneut aufzugreifen und einen entsprechenden, möglichst interfraktionellen Antrag zur nächsten Gemeindevertretersitzung im Oktober einzubringen.
„Die Bildstöcke und Flurzeichen sind wertvolle Zeugnisse unserer Orts- und Kulturgeschichte. Sie sollten systematisch erfasst, erhalten und auch für kommende Generationen zugänglich gemacht werden“, so Winfried Möller.
