Auf den Wegen laufen Hühner und Puten umher, am Zaun stehen einige der Esel. Besucher können außerdem weitere Tiere entdecken. Dazu gehören Lamas, Damwild oder auch die aktuelle Attraktion: zwei fünf Monate alte Ziegen, die sich derzeit noch in Quarantäne befinden, um keine Krankheiten weiterzugeben. Danach werden die Ziegen Petite und Piper in die Herde integriert.
Während des Rundgangs können verschiedene Quizfragen gelöst werden. Unter anderem geht es um das richtige Mähverhalten auf dem eigenen Grundstück: „Was kann ich daheim gestalten, was kann ich wie mähen?“, erklärt eine der beiden Leiterinnen, Rike Trittin. Auch für die Landwirtschaft sei es wichtig, einen Mittelweg zu finden, der den Tieren nicht schade. Die Wiese und die darin lebenden Insekten können an vielen Stationen entdeckt werden, zusätzlich gibt es zahlreiche QR-Codes zum Abrufen. Alles steht dabei ganz unter dem Motto „Wiesion“ – zusammengesetzt aus den Begriffen Wiese und Vision.
Leiterin Marion Gottschalk berichtet von spannenden Aha-Momenten: „Wie viel Quadratmeter ein Meerschweinchen wirklich braucht“ und dass sich viele Menschen diese Haltung eigentlich gar nicht leisten könnten. Um besser über die Haltung einzelner Tiere informiert zu werden, bietet der Wirgarten auch Kurse wie den „Meerschweinchenführerschein“ an, die online gebucht werden können. Die Leiterinnen möchten mit den Besuchern ins Gespräch kommen, sensibilisieren und zeigen, welche Lebensbedingungen für Tiere ermöglicht werden können.
Außerdem gibt es eine kleine Ausstellung des Naturfotografen Janosch Waldkircher mit beeindruckenden Gigapixel-Fotografien. Für viel Spaß sorgt eine Strohspielwiese, für die Verpflegung steht das eigene Bistro bereit.
