Lokales FD 08.08.2026

Demmeln gegen Depression – Aktionstag in Fulda und Radtour

Fulda (gü) – Mit einem Aktionstag am Samstag auf dem Uniplatz wollte das Bündnis gegen Depression Fulda eine Krankheit sichtbarer machen, über die noch zu wenig gesprochen werde. Zuvor hatte es in Zusammenarbeit mit dem ADFC schon eine Fahrradtour für Betroffene und Interessierte von Fulda nach Bad Salzschlirf und zurück gegeben.

Foto: Jasha Günther.

„Wir wollen Aufmerksamkeit schaffen für die Erkrankung Depression“, erklärte der Fuldaer Neurologe und Psychiater Dr. Ulrich Walter, Vorsitzender des Fuldaer Bündnis gegen Depression: „Aufmerksam machen darauf, dass es eine richtige Krankheit ist, dass sie häufig ist und, dass sie unbehandelt auch tödlich sein kann.“ Durch die Informationsstände und die Sichtbarkeit solle für das Thema sensibilisiert werden und Betroffenen aufgezeigt werden, welche Hilfsangebote es gibt. Auf dem Uniplatz präsentierten sich unter anderem der Sozialpsychiatrische Dienst des Landkreises Fulda, der Sozialdienst katholischer Frauen, die Main-Kinzig-Kliniken, die Diakonie Fulda, das Bünsnis gegen Depression selbst, WABe wohnen arbeiten betreuung und die Einrichtung Carisma der Caritas. Dazu gab es Livemusik und eine Vorstellungen der einzelnen Organisationen. Shaggy Schwarz moderierte den Aktionstag. Ulrich berichtete, dass es von Betroffenen positiv wahrgenommen werde, wenn die Krankheit so öffentlich dargestellt werde: „Sie sehen dann, dass sie nicht die einzigen sind.“

Zuvor hatte es in Zusammenarbeit mit dem ADFC eine rund 54 Kilometer lange Radtour nach Bad Salzschlirf und auf anderer Strecke wieder zurück gegeben. In der Kurstadt hatten die Teilnehmenden eine längere Pause gemacht und waren von Bürgermeister Peter Klug empfangen worden.

Aktionstag auf dem Uniplatz. Fotos: Jasha Günther und SkF