„Ich nehme diese Aufgabe von ganzem Herzen gerne wahr. Der direkte Kontakt mit den Menschen, das Gestalten vor Ort und das Gefühl, etwas für die Heimatgemeinde bewirken zu können – das beflügelt mich täglich“, beschreibt Fritzsch seine Motivation. Dabei verbindet er seine erneute Kandidatur mit einem klaren persönlichen Anspruch: „Es geht mir nicht darum, im Amt zu bleiben. Es geht mir darum, dass ich noch etwas vorhabe – und bereit bin, dafür weiterhin Verantwortung zu übernehmen.“ Nach sechs Jahren im Amt zieht er eine ehrliche Bilanz: „Ich habe gesehen, was funktioniert – und auch, wo wir noch besser werden müssen. Die Lernphase ist vorbei. Jetzt kann ich meine Erfahrung noch stärker einsetzen.“
Sein Leitbild für die zweite Amtszeit bringt Fritzsch auf eine einfache Formel: „Was gut funktioniert, soll erhalten bleiben. Was sich verändern muss, soll angepackt werden.“ Kommunalpolitische Entwicklung brauche Zeit und Kontinuität: „Wer eine Vorstellung davon hat, wie sich die Gemeinde in zehn oder fünfzehn Jahren entwickeln soll, braucht einen langen Atem – und einen Plan davon, wohin die Reise geht. Den langen Atem bringe ich mit. Und den Plan auch.“
Eine Bilanz – und ein Versprechen
In der ersten Amtszeit seien wichtige Weichen gestellt worden: Die medizinische Versorgung wurde durch die Ansiedlung einer Zweigstelle des Landarzt-MVZ sowie einer psychologischen Psychotherapeutin gestärkt. Mehrere Radwege entstanden mit hohen Fördergeldern von Bund, Land und Landkreis. Das Ortsjubiläum „1200 Jahre Großenlüder“ wurde im Jahr 2022 erfolgreich gefeiert. Mit der Erarbeitung einer Nachhaltigkeitsstrategie und der Durchführung des SILEK-Prozesses wurden zudem wichtige Planungsgrundlagen für die langfristige Entwicklung der Gemeinde geschaffen. Darüber hinaus wurden die energetische Sanierung des Bürgerhauses Kleinlüder, die Sanierung der Schänke und der sanitären Anlagen im Bürgerhaus Müs sowie der Einstieg in ein intelligentes digitales Wassermanagement realisiert.
Zentrale Projekte seien jedoch noch nicht abgeschlossen – und genau das ist für Fritzsch ein starkes Motiv für eine zweite Kandidatur: „Ich möchte nicht nur Projekte beginnen. Ich möchte erleben und verantworten, dass sie vollendet werden.“ Dazu zählen die vollständige Umsetzung des gemeindlichen Beleuchtungskonzepts mit moderner LED-Technik und intelligenter Beleuchtungssteuerung, die Neugestaltung des Bauhofs als moderner und zukunftsfähiger Arbeitsstandort sowie die Entwicklung des frei werdenden Bauhof-Areals im Kernort. Letzteres biete die Chance, einen gemeinsamen Standort für die Freiwillige Feuerwehr mit erweitertem Stützpunkt und den Malteser Rettungsdienst zu schaffen – ein wichtiger Schritt für die Sicherheitsinfrastruktur und Notfallversorgung der Bevölkerung der gesamten Gemeinde.
Ziele für 2027 bis 2033
Für die zweite Amtszeit hat Fritzsch ein umfassendes Programm entwickelt. Im Mittelpunkt stehen die Stärkung von Gemeinschaft und Ehrenamt – mit persönlicher Wertschätzung statt reiner Förderung –, eine ehrliche und transparente Haushaltskonsolidierung sowie die Entwicklung eines modernen und nachhaltigen Gewerbestandorts zur langfristigen Stärkung der vielfältigen Gewerbelandschaft wie auch der Gemeindefinanzen. Darüber hinaus sollen Beteiligungsformate für Jugendliche wie auch Seniorinnen und Senioren ausgebaut, ein konsequenter Kurs in Natur- und Klimaschutz eingeschlagen und Kultur als Ort der Begegnung und gesellschaftlichen Reflexion gestärkt werden. Mit der Einleitung eines Dorfentwicklungsprozesses und einer deutlich stärkeren Hinwendung zum Tourismus sollen zudem zwei neue Impulse für die Entwicklung der Gemeinde und ihrer Ortsteile gesetzt werden.
„Ich stelle mich erneut der Entscheidung der Bürgerinnen und Bürger – und ich freue mich auf diesen demokratischen Wettbewerb“, schloss Fritzsch seine Kandidaturerklärung. Das vollständige Wahlprogramm ist ab sofort unter www.florian-fritzsch.de abrufbar. Die Bürgermeisterwahl in Großenlüder findet am 15. November 2026 statt.
