Jeden Sommer veranstaltet die Alte Piesel ein Open-Air-Konzert im antonius Park zugunsten des Netzwerks. In diesem Jahr ging ein Teil der Erlöse aus dem Kartenverkauf und dem Gastronomiebetrieb an das Projekt „gemeinsam er:wachsen“ der St. Antonius-Stiftung.
Echte Arbeit, echte Lebensperspektiven
„Wir möchten jungen Menschen mit schweren Beeinträchtigungen eine sinnvolle Arbeit und damit echte Lebensperspektiven eröffnen“, sagte Lioba Wingenfeld vom Vorstand der Förderstiftung. „Konkret entsteht dazu in Haimbach eine Bio-Gemüsegärtnerei mit inklusiven Arbeitsplätzen. Für dieses Vorhaben befinden wir uns im Schlusssprint: Mitte September 2026 schließen wir das Spendenprojekt ab und freuen uns deshalb ganz besonders, dass die Spendensumme durch das Open-Air noch ein wenig anwächst!“
Stimmungsvolles Konzertgelände mit Panoramablick
Unter freiem Himmel tanzen, Leute treffen und gleichzeitig etwas Gutes tun: Deswegen waren rund 1.000 Fuldaerinnen und Fuldaer auf die Wiese vor dem antonius Hauptgebäude gekommen – und sicher auch, um wieder die schöne Atmosphäre zu erleben. Mit Zelt, Quastengirlanden und kleinen Gastro-Buden hatte die antonius Gemeinschaft ihren Park in ein stimmungsvolles Konzertgelände verwandelt, wie immer mit Panoramablick über Fulda und die Rhön.
Rainer Sippel, Vorsitzender des Stiftungsrates, Lioba Wingenfeld, als stellvertretende Vorsitzende der St. Antonius-Stiftung, und Michael Kling von der Alten Piesel eröffneten die Veranstaltung zusammen mit Geschäftsführer Ulrich Schmitt und Mitarbeitenden aus dem Gartenbau von antonius, stellvertretend für das Projekt er:wachsen.
Keine Kopie, sondern ein echtes Bekenntnis zur Musik
Anschließend bewies die Tribute-Band „The Queen Kings“ unter dem Motto „The Show Must Go On“ eindrucksvoll, warum sie seit Jahrzehnten zur Spitze des Genres gehört. Auf reine Nachahmung verzichteten die sechs Musiker komplett und setzten stattdessen auf ehrliche, handgemachte Live-Musik und spürbare Leidenschaft.
Ob Welthits wie „I want to break free“, „Under Pressure“ oder „Another One Bites the Dust“: Jeder Ton saß und Frontmann Sascha Krebs überzeugte mit seiner ganz eigenen Performance. Im Sinne seiner Philosophie, das Vermächtnis von Freddie Mercury mit Respekt und eigener Note weiterleben zu lassen, riss er das Publikum ab der ersten Minute mit.
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