Die Ausstellung verbindet Technikgeschichte, Innovation und die Erinnerung an die Anfänge des Computers. Passend dazu gibt es auch Fachvorträge zur Computerentwicklung und historischer Hard- und Software. Das Festival in Hünfeld habe sich im Vergleich zum Vorjahr deutlich vergrößert. „Letztes Jahr gab es hier einen Probedurchlauf, der hat gut funktioniert“, sagte Hans Franke, Organisator des Vintage Computer Festivals, der die Veranstaltungen auch schon in München und Kalifornien durchführte. Die Ausstellung nimmt die Gäste unter anderem mit in die 1990er Jahre, so werden Smartphone-Vorgänger – die „Personal Digital Assistants“ – präsentiert, die laut Franke nur die Organisationseite heutiger Handys beherrscht hätten, aber viele Funktionen, wie das eigentliche Telefon, nicht beinhalteten. Gäste können auch an Spielekonsolen spielen, seltene Computer kennenlernen und mit den Sammlern ins Gespräch kommen.
Das Festival richte sich nicht nur an Computer-Enthusiasten und Sammler historischer Technik, sondern gleichermaßen an Familien, Technikinteressierte und alle, die einen Blick auf die Entwicklung der digitalen Welt werfen wollen. Am Sonntag ist das Vintage Computer Festival nochmal von 10 bis 17 Uhr in der Stadthalle Kolpinghaus in Hünfeld geöffnet.
