„80 Jahre steht die Fatimakapelle schon“, sagte Ortsvorsteherin Martina Schwab in ihrer kurzen Ansprache und blickte auf den Bau direkt nach dem zweiten Weltkrieg zurück – einer Zeit, in der Material und Handwerker knapp waren: „Schon damals gab es eine Dorfgemeinschaft, die sich zusammengetan hat.“ Viel sei in Eigenleistung gemacht worden. „Gemeinschaft ist so wichtig“, betonte Schwab und freute sich: „In unserem Dorf haben wir eine gute Gemeinschaft.“ Auch Bürgermeister Johannes Rothmund gratulierte zum Jubiläum und dankte allen, die zur Durchführung des Fests beitrugen und sich allgemein um die Kirche kümmern. Begonnen hatte das Fest mit einem Gottesdienst mit dem emeritierten Erzbischof Prof. Dr. Ludwig Schick und Pfarrer Michael Rother. Im Anschluss waren alle eingeladen, rund um die Kirche St. Sebastian, die zentral im Dorf liegt und sich deshalb zum Feiern besser eignete als die außerhalb gelegene Fatima-Kapelle, gesellige Stunden zu verbringen. Der Musikverein Lyra Kerzell, Siranon Kerzell und die örtliche Flötengruppe sorgten für musikalische Unterhaltung. Während des Fests wurde auch Werbung für den Förderverein der Kirche St. Sebastian gemacht, das Gotteshaus wird aktuell saniert.
