Lokales FD 12.04.2026

Zwischen Klassik und Rock: The Dark Tenor in Fulda – Fotos

Fulda (jah) – Mit einer eindrucksvollen Mischung aus großen klassischen Werken und moderner Rock-Inszenierung hat The Dark Tenor am Freitagabend die Esperantohalle in Fulda in eine spektakuläre Klangwelt verwandelt. Die „Symphonic Evolution“-Tour machte ihrem Namen alle Ehre – und bescherte dem Publikum ein unvergessliches Konzerterlebnis.

Fotos: Manfred Völler

Schon beim Betreten der Halle lag eine besondere Spannung in der Luft. Als The Dark Tenor schließlich die Bühne betrat, wurde schnell klar: Dieser Abend würde mehr sein als ein gewöhnliches Konzert. Hinter dem Künstler steht Billy Andrews, der es versteht, musikalische Grenzen zu sprengen und scheinbar Gegensätzliches miteinander zu vereinen.

Mit seiner „Symphonic Evolution“-Tour brachte er eine kraftvolle Fusion aus Klassik und Rock nach Fulda. Meisterwerke von Ludwig van Beethoven, Wolfgang Amadeus Mozart und Johann Sebastian Bach erhielten in seinen Arrangements ein völlig neues Gewand – mal episch und orchestral, dann wieder treibend und energiegeladen. Die Kombination aus vertrauten Melodien und modernen Rockelementen sorgte für Gänsehautmomente und mitreißende Dynamik.

Ein besonderes Highlight des Abends war das weltweit erste 3D-gedruckte Cello, das nicht nur klanglich, sondern auch optisch beeindruckte. Mit leuchtenden Elementen setzte es futuristische Akzente und fügte sich nahtlos in die aufwendig inszenierte Bühnenshow ein. Billy Andrews überzeugte dabei nicht nur mit seiner außergewöhnlichen Stimme, sondern auch mit seiner Bühnenpräsenz. Mal kraftvoll und energiegeladen, dann wieder gefühlvoll und nahbar – der Künstler nahm das Publikum mit auf eine musikalische Reise, die Genregrenzen verschwimmen ließ.

Neben bekannten Stücken präsentierte The Dark Tenor auch Songs aus seinem aktuellen Album „Symphony of Light 2“. Titel wie „Bitter Sweet Kiss“, „Alive“, „You Raise Me Up“ oder „Shout“ fügten sich harmonisch in das Gesamtbild ein und zeigten einmal mehr die Vielseitigkeit des Künstlers.

Das Publikum in der Esperantohalle zeigte sich begeistert, honorierte die Darbietung mit langanhaltendem Applaus und ließ sich von der einzigartigen Atmosphäre tragen. Am Ende blieb ein Konzert, das eindrucksvoll bewies, wie spannend und emotional die Verbindung von Klassik und Rock sein kann – und warum The Dark Tenor aktuell zu den außergewöhnlichsten Künstlern seines Genres zählt.

The Dark Tenor in der Fuldaer Esperantohalle - Teil 1. Fotos: Manfred Völler