Fachleute gehen davon aus, dass pro Privathaus durchschnittlich jährlich zwei Vögel durch Vogelschlag sterben, 22 pro Gewerbe-/ Bürogebäude, 24 Vögel pro Hochhaus - schätzungsweise sterben so jedes Jahr in Deutschland rund 100 Millionen Vögel – ein vielfach unterschätztes Problem. Leider ist das Bewusstsein für Vogelschlag oft gering, da verendete Vögel häufig von Katzen oder anderen Tieren entfernt werden, bevor Menschen sie entdecken können.
Aufkleber mit Vogelsilhouetten haben sich als wirkungslos erwiesen, jedoch gibt es wissenschaftlich geprüfte Maßnahmen, die Vogelschlag an Glasflächen wirkungsvoll verhindern. Ein Beispiel ist ein Klebepunktraster, das auch am Gebäude der Bayerischen Verwaltungsstelle des UNESCO-Biosphärenreservat Rhön zum Einsatz kam.
Im Vortrag stellte Martina Faber eine Reihe von problematischen Bespielen und guten Lösungen vor und gab Tipps für alle, die Vögel vor dem Tod an Glasflächen schützen möchten. Über 20 Zuhörende haben am Online-Vortrag teilgenommen.
Martina Faber ist Expertin für Vögel - sie ist nicht nur Rangerin im Naturpark und Biosphärenreservat Bayerische Rhön NBR e.V. sondern auch Kreisvorsitzende (Landkreis Bad Kissingen) des Bayerischer Landesbunds für Vogel- und Naturschutz (VLB e.V.) Wer den Vortrag verpasst hat oder noch einmal Schritt für Schritt nachhören will, kann ihn sich jetzt auch online ansehen. Die Aufzeichnung der Online-Veranstaltung finden Interessierte direkt auf YouTube unter: bit.ly/4e7oMuE sowie auf der Homepage im Bereich „News“.
Das UNESCO-Biosphärenreservat Rhön per App erkunden
Mit der App „Biosphärenreservat Rhön“ lässt sich das länderübergreifende UNESCO-Biosphärenreservat bequem und digital entdecken. Eine 3D-Karte bietet Touren- und Ausflugstipps, ein Routing-Tool zeichnet Wander- und Radwege auf. Die App liefert wertvolle Infos zur Rhöner Natur, Verhaltenstipps sowie ein „Virtuelles Panorama“ für einen Rundumblick – auch im Offline-Modus verfügbar. Die kostenlose App ist für iPhones und Android-Geräte in den App-Stores erhältlich.
